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Die neue Strandplattform ist der Bringer

Bequemer geht's nicht Die neue Strandplattform ist der Bringer

Kaum fertig und schon der beliebteste Platz am weißen Sandstrand von Eckernförde: Das ist die nagelneue öffentliche Strandterrasse auf Höhe Stadthotel. Die barrierefreie Sitzplattform mit Ablagefächern, Möglichkeiten zum Babywickeln, drehbaren Relaxliegen kommt nicht nur bei Urlaubern bestens an.

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Kaum fertig, schon einer der beliebtesten Plätze am Strand von Eckernförde: Mark Humburg aus Kiel macht ein entspanntes Mittagspäuschen auf einen der drehbaren Liegesessel der Strandplattform.

Quelle: Cornelia D. Mueller

Eckernförde. "Wie habe ich's heute gut!", schwärmt Mark Humburg und lehnt sich bequem zurück in die ergonomisch geformte Liege. Die Aussicht könnte an diesem windigen Frühsommertag am Strand von Eckernförde nicht besser sein. Knallblaue Ostsee, darüber das wilde Wolkenmeer und zwischendurch immer wieder Sonnenschein. Er hat den Baufortschritt der 200 Quadratmeter großen Terrasse, die die Touristik- und Marketing GmbH (ETMG) in Auftrag geben hat, verfolgt und nur auf den Tag gewartet, an dem er gleich einen der beiden Sessel in erster Reihe ergattert.

Die multifunktionale Plattform erfreut Rollifahrer besonders

Die 50000 Euro teure Neuerung am Strandzugang bei der Touristinfo ist multifunktional: Hier kann jetzt jeder am Strand sitzen, egal ob mit Handicap oder Kinderwagen oder einfach nur so. Die ebene Fläche aus hellgrauen Kunststoff-Holz-Bohlen - ein umweltfreundlich hergestelltes Recyclingmaterial - erfüllt auch Rollstuhlfahrern und Senioren mit Rollator den Wunsch, am Strandleben teilzunehmen. Die breite Abladefläche in der Mitte ist Sand- und Windfang, dient auch als Wickeltisch und hat Fächer. "In denen kann man zum Beispiel Tasche und Kleidung oder Bademantel ablegen, wenn man eben mal baden geht", erläutert Touristikchef Stefan Borgmann. Die praktische Dusche ist gleich nebenan installiert.

Kleine Events können problemlos hier stattfinden

Und auf dieser Plattform kann man sogar nach der Eheschließung im Standesamt ein Gläschen Sekt mit Gästen trinken. Das Restaurant in der Stadthalle oder das Stadthotel dürften das möglich machen. Als Hochzeitsort ist die Plattform jedoch nicht nicht vorgesehen. Lesungen und andere kleine Events könnten dagegen hier stattfinden, so Borgmann. Eckernförde musste die schicke Terrasse übrigens nicht allein bezahlen. Die Aktivregion hat 55 Prozent der Nettokosten dazu gegeben.

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Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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