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Die Entwicklung geht weiter

Carlshöhe Die Entwicklung geht weiter

Von der Marinekaserne zum neuen Eckernförder Stadtteil – die Carlshöhe hat ein gutes Stück dieses Wegs zurückgelegt. Janosch Greifenberg von der Investorenfamilie berichtete jetzt über den aktuellen Stand und die künftige Entwicklung eines Quartiers, das unter dem Motto Wohnen, Leben, Arbeiten steht.

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Janosch Greifenberg (2.v.l.) von der Investoren-Familie, führt den Bauausschuss zu den neu entstandenen Wohngebäuden auf der Carlshöhe. Weitere Eigentumswohnungen sind geplant.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde.  2010 erfolgte der erste Spatenstich. Jetzt, fünf Jahre später, ist „viel Fortschritt, Lebendigkeit und Tempo“ zu erleben, wie es Greifenberg formulierte. 104 neue Wohneinheiten sind auf der Carlshöhe bereits erstellt. Alle Wohnungen sind verkauft oder vermietet. Rund 200 Bewohner beleben derzeit das Gelände. Geschätzte 80 Prozent stammen aus der Region Eckernförde oder hatten früher mit der Stadt zu tun. „Wir haben auch schon die ersten drei Carlshöhe-Babys“, berichtete Greifenberg.

 Die Menschen machen einen Stadtteil aus, aber auch die Möglichkeiten, die er bietet. So finden sich auf der Carlshöhe 30 Künstler-Ateliers, zwölf Band-Übungsräume, zwei Sport- und Tanzräume, das Veranstaltungszentrum Carls, ein Café und ein Fitnesscenter. Hinzu kommen eine Fort- und Weiterbildungs-Akademie, ein Seniorenheim mit 42 Betten und eine mobile Pflegestation. Gewerbe, Büros und medizinische Praxen vervollständigen das Bild. „Ein inspirierender Ort“, so Greifenberg.

 Viel Geld hat die Investorenfamilie für die Carlshöhe in die Hand genommen. Bis heute sind nach ihren Angaben 23,5 Millionen Euro geflossen – für Grundstück und Erschließung sowie Sanierung und Neubau von Gebäuden. Mit jährlich 150000 Euro werden außerdem der Kunst- und Kulturbetrieb und die Gastronomie gefördert.

 In den kommenden Jahren wird sich die Carlshöhe weiter entwickeln. Laut Architekt Alexander Ullrich sind für 2016 zum Noorhang hin vier Einfamilienhäuser geplant in einer bis zu zweigeschossigen Bauweise. Auch das ehemalige Militärgelände, auf dem ein inzwischen abgerissener Richtfunkmast stand, wird übernommen. Weitere 53 Eigentumswohnungen sind bis zum Jahr 2017 vorgesehen, darunter 28 Noorwohnungen in zwei Gebäuden und 24 Wohnungen in der Nähe des Seniorenheims. Noch einmal 36 Eigentumswohnungen kommen in den Jahren 2017 bis 2019 in vier Park-Wohngebäuden hinzu. Darüber hinaus befinden sich Appartments/Ferienwohnungen oder ein Hotel in der Planung. Konkret, so Greifenberg, sei das aber noch nicht. Neben Eigentum gibt es auch Mietwohnraum auf der Carlshöhe. Dafür sind die ehemaligen Mannschaftsgebäude „Emden“ und „Karlsruhe“ hergerichtet worden, die zum denkmalgeschützten Ensemble gehören.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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