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Charity-Regatta fiel fast ins Wasser

Blau-Gelbe Kanne Strande Charity-Regatta fiel fast ins Wasser

Schreck in der Morgenstunde: Die Charity-Regatta der FDP, die Blau-Gelbe Kanne, wäre am Sonnabend beinahe ins Wasser gefallen. Grund: Volles Haus im "Full House". Das Startschiff für die Regatta war durch das Unwetter in der Nacht "abgesoffen", sagt Organisator Ulrich Kauffmann.

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Retter in der Not: Bootsbauer Peer-Ole Köhnen reparierte die Lenzpumpe des Startschiffs.

Quelle: Kerstin v . Schmidt-Phiseldeck

Strande. Als zwei Helferinnen am Morgen zum Schiff kommen, hören sie einen Unglück verheißenden Piepton. Die elektrische Lenzpumpe war ausgefallen, der Motorraum stand unter Wasser. Doch ohne Startschiff können die J 80er nicht zu ihren Wettfahrten starten.

"Was für eine Katastrophe" sagt Organisator Kauffmann. Er ruft bei Peer-Ole Köhnen an, der eigentlich ein anderes Schiff des Stranders betreut. Der Bootsbauer mit eigenem Betrieb im Gewerbegebiet Lehmkaten sitzt gerade mit seiner Freundin beim Frühstück - gleich wollen sie zu einer Familienfeier nach Göttingen fahren. Doch schnell ist klar: Er hilft erst mal im Strander Hafen, um die Blau-Gelbe Kanne zu retten.

Erste Hilfe leisten morgens aber auch die beiden Helferinnen: Klara Wackernagel und Ulrike Schlicht schöpfen nach der Alarmierung erst mal Wasser aus der "Full House" Kurz nach 11 Uhr steht Ulrich Kauffmann sorgenvoll am Heck des Bootes, blickt in den Untergrund des Schiffes, wo Peer-Ole Köhnen schraubt und werkelt. Und dann die Erleichterung: Er bringt die Handlenzpumpe in Schwung! "Jetzt sind wir gerettet", sagt Kauffmann erleichtert. Um 12.30 Uhr soll die erste der vier am Sonnabend geplanten Wettfahrten starten, erklärt Leiter Günter Waßner.

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Ein Artikel von
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Redaktion Lokales Kiel/SH

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