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Aus Textilhaus wird eine Kreativ-Hütte

Gettorf Aus Textilhaus wird eine Kreativ-Hütte

Ein fröhlicher Farbtupfer für die Fußgängerzone: Voraussichtlich Mitte September eröffnet Kerstin Quatfasel in Gettorf die Kreativ-Hütte, ein Fachgeschäft rund um die Themenbereiche Floristik und Deko. Damit endet nach fünfeinhalb Jahren der Leerstand des großen Ladenlokals im Haus Eichstraße 2.

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Die ganze Familie packt beim Ausbau des Ladens mit an: Kerstin Quatfasel (2. von rechts) mit Ehemann Axel und den Kindern Nina (17), Jan Ole (13) und Patrick (20; von links).

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Karin Möller betrieb dort bis zum 27. Februar 2010 das traditionsreiche Textilhaus Bahr. Jetzt haben sie und ihr Ehemann Wolfgang die Immobilie an Kerstin Quatfasel verkauft und freuen sich, dass auf die knapp 160 Quadratmeter große Verkaufsfläche im Erdgeschoss wieder Leben einzieht. Von der Geschäftsidee der neuen Eigentümerin sind sie überzeugt: „Das passt in die Fußgängerzone.“

 Ihre erste Kreativ-Hütte eröffnete die gelernte Floristin und Zierpflanzengärtnerin Kerstin Quatfasel Ende Juni 2009 in ihrem Garten in Blickstedt. Das vor drei Jahren erweiterte Geschäft will die 46-Jährige behalten – mit Öffnungszeiten nur vormittags und nach Vereinbarung. In ihrem zweiten Laden in Gettorf hat sie jetzt viel Platz, die Ergebnisse ihrer kreativen Arbeit noch besser und großzügiger zu präsentieren. Beim Innenausbau helfen die ganze Familie – der handwerklich begabte Ehemann Axel und die Kinder Patrick (20), Nina (17) und Jan Ole (13) – sowie viele Freunde mit. „Ohne diese tolle Unterstützung würde ich das gar nicht schaffen“, so die Geschäftsfrau.

 Viel Holz und im Eingangsbereich eine Sitzecke, die das Gefühl vermitteln soll, im Garten zu sitzen – so naturverbunden, rustikal und schnörkellos wie die Einrichtung ist auch der handwerklich-kreative Stil von Kerstin Quatfasel. Besonders gern verarbeitet sie Fundstücke aus der Natur. „Sie springt schon mal in einen Knick, wenn sie dort einen schönen Ast entdeckt“, sagt ihr Mann augenzwinkernd.

 Wie in Blickstedt, so sollen die Kunden demnächst auch in der Eichstraße Hübsches für Haus und Garten finden. Außerdem steht Kerstin Quatfasel mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die floristische Gestaltung von Feierlichkeiten aller Art geht.

 Wolfgang und Karin Möller, geborene Bahr, bleiben zunächst noch als Mieter im Obergeschoss des Hauses Eichstraße 2 wohnen. „Mittelfristig aber möchten wir uns verändern“, sagt Karin Möller, deren Urgroßvater Hans-Carl Bahr am 1. Juli 1864 mit einer Färberei in der Kirchstraße den Grundstein für das spätere Textilhaus Bahr legte. Das Gebäude in der Eichstraße wurde um 1900 errichtet. Dort führte Karin Möller das Geschäft mit ihrem Mann Wolfgang ab 1971 in vierter Generation.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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