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Pur und Heinz Rudolf Kunze: Gefühlswogen am Strand

Blitz-Kritik Pur und Heinz Rudolf Kunze: Gefühlswogen am Strand

Die Gefühlswogen schlugen hoch am Südstrand von Eckernförde: Erst Liedermacher Heinz Rudolf Kunze samt Verstärkung, dann die schwäbische Pop-Band Pur um Sänger Hartmut Engler versetzen die rund 14000 Gäste des ausverkauften Konzerts zeitweise in wahre Glückstaumel.

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Rund 14000 Besucher feierten beim Strand Open Air in Eckernförde ihre Stars.

Quelle: Michael Kaniecki

Der erste Eindruck

Eine friedlich-freundlich-familiäre Stimmung liegt über dem Gelände. Das Wetter spielt fast überraschend gut mit, zunächst kein Regen und recht milde Temperaturen. Die Kulisse direkt am Strand ist grandios.

Das Programm

Beide Acts mischen munter Alt und Neu, die Klassiker kommen naturgemäß am besten an. Bei Pur Hits wie „Lena“, "Wo sind all die Indianer hin“ (dafür setzt Engler sich einen Federschmuck auf), „Abenteuerland“ (dafür zieht sich Engler eine Zirkusdirektor-Jacke an) oder „Ich lieb‘ Dich (egal wie das klingt)“, bei Kunze „Dein ist mein ganzes Herz“, „Mit Leib und Seele“, „Finden Sie Mabel“ oder „Alles was sie will“.

Das Publikum

Ist in Eventlaune. Für Kunze und Co., die als „Special Guest“ halbgar und undankbar zwischen Support- und Doppelkonzert-Act stecken, gibt es zwischen den Songs zumeist nur kurzen Höflichkeitsapplaus, bei den Hits kommt er ein wenig stärker, da wir hier und da auch mal mitgesungen.

Hier sehen Sie Bilder vom Strand Open Air mit Pur und Heinz Rudolf Kunze in Eckernförde, 13.08.2016

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Pur hingegen können auf eine textsichere, sanges- und teils tanzfreudige Klientel bauen, rühren mit „Wenn sie diesen Tango hört“ einige in der Menge sogar zu Tränen.

Was in Erinnerung bleibt

Der riesige Regenbogen, der sich gleich zu Beginn des Pur-Konzerts über dem Strand zeigt - sogar der Himmel spielt der Band in die Karten …  Engler schwärmt: „ Mehr Romantik geht nicht!“

Fazit

Für Fans sicher ein unvergessliches Erlebnis.

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