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„Lindenhof“ wird jetzt platt gemacht

Borbyer Gasthof „Lindenhof“ wird jetzt platt gemacht

Endlich Bewegung auf dem Grundstück „Lindenhof“ und „Kaiserhof“ in Borby: Container, Bagger und moderater Lärm zeigen, dass der Abbruch des „Lindenhofs“, der einst kaiserlicher Ausspann war, begonnen hat. Das Schicksal des historischen „Kaiserhofs“ unterhalb ist weiter unklar.

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Offene Türen, Bauschuttcontainer vor dem Eingang und Bagger nebenan: Der „Lindenhof“ in der Borbyer Bergstraße wird abgebrochen.

Quelle: Cornelia Müller

Eckernförde. „Wir gehen sehr vorsichtig vor“, erläutert ein Mitarbeiter des Eckernförder Abbruchunternehmens, das zunächst den Anbau links vom „Lindenhof“ von Hand abträgt. Ein hübsches Nebengebäude auf dem Nachbargrundstück Siemsen grenzt daran. „Dazwischen sind nur Zentimeter, da muss man sehr aufpassen“, setzt der Mann vom Bau hinzu. Die Mauer, die den Durchblick in Richtung „Kaiserhof“ versperrt, dürfte dennoch schnell fallen.

 Michael Mattner, Geschäftsführer der Henstedt-Ulzburger Störtebeker-Haus-GmbH, ist wegen Urlaubs nicht erreichbar. Nur er könne erläutern, wie es konkret weitergehe, sagt eine Mitarbeiterin auf Anfrage. Der Investor hatte den Grundstückskomplex zwischen Vogelsang und Bergstraße 2012 erworben. Das Äußere des ehemaligen Hotels „Kaiserhof“, das leer steht und immer mehr vergammelt, steht unter Denkmalschutz. Das Unternehmen will hier hochpreisige Eigentumswohnungen errichten.

 Der „Lindenhof“ genießt keinen Schutz. 1968 hatte Karl Wiese ihn erworben und als Saalgaststätte betrieben. Danach bewirtschaftete seine Enkelin Martina Lemburg mit Ehemann die Gaststätte. Dann verkaufte das Paar den „Lindenhof“. Die Borbyer verloren so auch ihr angestammtes Vereinslokal.

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Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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