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Die Brigg wird fein gemacht

"Roald Amundsen" im Hafen Die Brigg wird fein gemacht

Hämmern, schleifen, bohren: An der Kaikante im Eckernförder Hafen wird derzeit hart gearbeitet. Die Stammcrew macht die Brigg "Roald Amundsen" derzeit fein für die nächsten Törns. Denn das Schiff kennt kein Winterlager. Stattdessen geht es bald wieder auf große Reise - inklusive Atlantiküberquerung.

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Werftzeit an der Hafenkante: Birgitt Lüeße und ihre Crew entfernen das Segel von einer der Rahen, die sie zuvor von den Masten geholt hatten. Das Holz soll abgeschliffen und konserviert werden.

Quelle: Tilmann Post

Eckernförde. Bereits am Sonnabend hatte der 50 Meter lange Zweimaster seinen Heimathafen Eckernförde angelaufen. Hinter der Stammcrew und ihren 17 Seglern liegt eine Ausbildungsfahrt. Zuvor war die "Roald Amundsen" über mehrere Wochen auf der Ostsee bis nach St. Petersburg unterwegs. An Bord: russische und deutsche Jugendliche. Nun wird das Schiff wieder auf Vordermann gebracht. Die unteren Rahen wurden bereits von den Masten abmontiert und liegen auf dem Kai, damit das Holz abgeschliffen und konserviert werden kann. Außerdem erhält die Brigg eine neue Ankerkette. Auch viele Farbarbeiten sind nötig, berichtet Birgitt Lüeße, Vorsitzende des Vereins "Lebenlernen auf Segelschiffen", der die "Roald Amundsen" betreibt. In zwei Wochen sticht die Brigg wieder in See. Mit rund 30 Schülern an Bord geht es für ein halbes Jahr auf große Fahrt über Belgien und Spanien in die Karibik. Die Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren lernen während des Programms "High Seas - High School" Segeln - und "kommen mit großer Sozialkompetenz wieder zurück", so Lüeße.  

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Tilmann Post
Chefreporter Eckernförde

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