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Brückenneubau erst 2019 fertig

Schleibrücke Lindaunis Brückenneubau erst 2019 fertig

Nicht ganz ein Jahr nach der Projektvorstellung hat sich der Zeitplan für den Neubau der Schleibrücke Lindaunis durch Deutsche Bahn und das Land Schleswig-Holstein geändert. Wie Bahnpressesprecher Egbert Meyer-Lovis mitteilte, wird „die Inbetriebnahme durch den Schienenverkehr für Ende 2019 avisiert“.

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Änderungen bei der Bauplanung: Der Neubau der Schleibrücke Lindaunis soll erst ein Jahr später als bisher angekündigt fertig sein.

Quelle: Rainer Krüger

Rieseby. Das ist gut ein Jahr später als angekündigt. Laut Meyer-Lovis sei der Antrag auf Plangenehmigung Ende 2014 beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht worden. Der Beschluss werde voraussichtlich im April 2016 ergehen. Der alte Zeitplan hatte ihn für Ende 2015 vorgesehen.

 Nach Angaben von Meyer-Lovis werden die vorbereitenden Arbeiten für die neue Klappbrücke zwischen Rieseby in Schwansen und Boren in Angeln 2017 beginnen. Es folge das Aufschütten der Dämme. Parallel würden Unterbauten, Überbauten sowie das Betriebsgebäude erstellt. Im Anschluss erfolgen Straßenbau sowie die Erstellen des Geh- und Radweges. Abschließend werde das Gleis angeschwenkt und der Abbau des alten Bauwerks begonnen. Noch ehe der erste Zug die neue Brücke passiert, soll der Straßenverkehr über sie rollen. „Die Linienführung der Brücke verläuft parallel zur bestehenden Brücke. Der Verkehr wird aufrechterhalten, trotzdem wird es zu geringfügigen Behinderungen kommen. Die Schifffahrt wird nicht eingeschränkt“, so Meyer-Lovis.

 40 Millionen Euro Investitionsvolumen wurden 2015 genannt. „Die gemeinsame Finanzierung durch die Vertragspartner der Realisierung ist derzeit noch offen und muss vertraglich geregelt werden. Der Entwurf einer Realisierungs- und Finanzierungsvereinbarung wird Anfang März an das Land versendet“, so Meyer-Lovis. Im Sommer 2015 und 2014 hatte die Brücke Schlagzeilen gemacht. Durch die Hitze hatten sich Metallteile ausgedehnt, sodass die Technik streikte und die Brücke nicht mehr geöffnet werden konnte.

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