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Frischer Lesespaß

Gettorf Frischer Lesespaß

Frischekur für die Gemeindebücherei in Gettorf: Wegen Renovierungsarbeiten war die Bibliothek in der Mühle „Rosa“ vier Wochen lang geschlossen. Jetzt haben die Bücherfans wieder Zugriff auf den Lesestoff in den Regalen.

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„Ist schön geworden“, lobt Svenja Moschner die frisch renovierte Gemeindebücherei in Gettorf. Als neuen Lesestoff zieht die Schinkelerin eine spannende Lektüre aus dem Regal.

Quelle: Jan Torben Budde

Gettorf. „Es ist schön geworden“, lobte Svenja Moschner aus Schinkel am Donnerstagvormittag. Laut Britta Günther hatte so langsam Handlungsbedarf geherrscht. „Die Bücherei ist 1982 ins Erdgeschoss der Mühle gezogen“, sagt die Leiterin, „seitdem ist hier nicht renoviert worden.“ Ihres Wissens wurde lediglich mal der Holzfußboden im Eingangsbereich und in der Kinder- und Jugendbuchabteilung geschliffen. Nun war der große Lesesaal im hinteren Teil der Gemeindebücherei an der Reihe. „Der Teppich war nicht mehr schön, hatte schon viele Flecken“, so die Bibliothekarin. Bevor die Handwerker loslegten, gab es Britta Günther zufolge noch mal einen enormen Ansturm auf die Einrichtung. Vor der vierwöchigen Schließung hatten sich viele Nutzer noch eifrig mit Lesestoff versorgt. „Die Leute haben wie verrückt Bücher ausgeliehen“, erzählt Britta Günther von den vergangenen Wochen.

 Dann sorgten die Leiterin und ihre Kollegin Valeria Haberer für freie Bahn im Lesesaal. Zwei Tage lang räumten die beiden die Regale leer, verpackten die Bücher in Kisten und schoben die Schmöker auf Rollbrettern in den Eingangsbereich. Die Regale wurden vorübergehend im Bauhof gelagert, die Möbel im Veranstaltungsraum eine Etage über der Bücherei. Zunächst entfernten die Handwerker den Teppich im Lesesaal. Decke und Wände erhielten dann einen hellen Anstrich. „Der Raum ist jetzt viel freundlicher“, freut sich Britta Günther. Anschließend wurde ein neuer Teppich verlegt.

 Nach Angaben des Amts Dänischer Wohld liegen die Kosten für die Gemeinde bei rund 20000 Euro. „Es war zwar anstrengend, hat aber auch Spaß gebracht“, resümierte Britta Günther. Eine besondere Freude bereitete ihr die gute Resonanz der Besucher zu Wochenbeginn, als die Einrichtung wieder öffnete. Tenor: Der Lesesaal wirke „schön frisch und hell“. Kurioserweise hatten einige Nutzer nach der Renovierung sogar den Eindruck, dass neue Bücher hinzugekommen seien, wie die Bibliothekarin schmunzelnd erzählte. Dabei hatte Britta Günther lediglich die Gunst der Stunde genutzt, um einige Regale umzustellen. „Jetzt sind ein paar dunkle Ecken verschwunden“, so die Büchereileiterin. Beim Einsortieren des Lesestoffs ordnete sie die Sachbücher neu: Wissenswertes über Nähen und Stricken finden die Nutzer nun unter „Kreatives“, Rezeptbücher unter „Kochen und Backen“ – vorher waren beide Rubriken unter „Hauswirtschaft“ zusammengewürfelt. Zudem wurden die Regale neu beschildert. „Es ist toll geworden“, bilanzierte Britta Günther.

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