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Gewerbegebiet Marienthal ist dicht

Bürgermeister informiert Gewerbegebiet Marienthal ist dicht

Als 1993 die ersten Baufahrzeuge anrollten, da war nicht abzusehen, wie das neue Gewerbegebiet Marienthal Jahre später einmal aussehen wird. Jetzt, gut 23 Jahre später, wurde das letzte freie Grundstück vergeben, wie Bürgermeister Jörg Sibbel informierte.

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15 der insgesamt 24 Hektar großen Fläche im Gewerbegebiet Marienthal sind bebaut. Jetzt wurde das letzte freie Grundstück vergeben.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. Als der Truppenabbau bei den Bundeswehrdienststellen immer weiter voranschritt, reagierte die Stadt und schuf als neues steuerliches Standbein das Gewerbegebiet am Ortsausgang von Eckernförde in Richtung Rendsburg. Schnell war klar, dass die 24 Hektar große Fläche für die Ansiedlung von Handwerksbetrieben, aber ebenso für mittelständische Unternehmen ein gefragtes Areal darstellt. Auch deshalb, weil rund neun Hektar des Gebietes der Natur überlassen bleiben sollten. So wurde es ein Gewerbegebiet im Grünen, das geprägt ist vom Technik- und Ökologiezentrum (TÖZ). 1995 eingeweiht, bietet dieses Zentrum Existenzgründern eine Starthilfe auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Junge Unternehmen werden hier umfangreich beraten und unterstützt, solange, bis sie ihren Platz auf dem Markt gefunden haben.

Um das TÖZ herum haben sich im Laufe der Jahre insgesamt 41 Betriebe auf Grundstücken in einer Größenordnung zwischen 900 und 7100 Quadratmetern angesiedelt. Kleine, aufstrebende Handwerksbetriebe sind dort ebenso anzutreffen wie der weit über die Grenzen der Stadt bekannte Getränkefachgroßhändler Behn oder der TÜV.

Für den Erwerb und die Erschließung des Areals wurden nach Angaben des Bürgermeisters rund 4,67 Millionen Euro investiert, wovon rund 3,51 Millionen Euro an Zuschüssen flossen.

Da das letzte freie Grundstück im Gewerbegebiet Marienthal nunmehr vergeben ist, konzentriert sich die Stadt nunmehr noch stärker auf das zweite Gewerbegebiet im Norden der Stadt. Dort haben sich bislang zwei Betriebe angesiedelt. Für fünf Grundstücke unterschiedlicher Größe lägen nach Angaben des Bürgermeisters Reservierungen vor.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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