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"Nicht so turbulent wie bei Clinton und Trump"

Bürgermeisterkandidaten "Nicht so turbulent wie bei Clinton und Trump"

Gut 100 Besucher waren am Freitagabend zur ersten Vorstellungsrunde der Bürgermeister-Kandidaten ins Rathaus Altenholz gekommen. Sowohl Amtsinhaber Carlo Ehrich (SPD) als auch Herausforderer Raoul Steckel (CDU) hätten sich noch mehr Besucher gewünscht.

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Quelle: Kerstin von Schmidt-Phiseldeck

Altenholz. Es werde nicht so turbulent zugehen wie im US-Vorwahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump, kündigte Moderator Ralf Huber an. In der Tat gab es wenig Kontroverses in der knapp zweistündigen Veranstaltung. Dabei ist im Ortsteil Stift durchaus Frust hörbar – zum Beispiel wegen des langen Verfahrens um ein neues Nahversorgungszentrum, wegen der hohen Straßenausbaubeiträge. In Sachen Neubau eines Supermarktes auf dem Ladenzeilengelände zeichne sich ein guter Kompromiss ab, gab Ehrich den neuesten Sachstand wieder. Das Konzept wird nun auf Wirtschaftlichkeit geprüft. Falls Edeka in Stift einen neuen Supermarkt errichtet, darf das Unternehmen sich auch im Erdbeerfeld erweitern – wenn auch etwas weniger als gewünscht. Gleiches gilt für den Aldi-Markt dort. 

Raoul Steckel erklärte, „Altenholz kann mehr als nur Anhängsel von Kiel zu sein“. Es gebe Potenziale, die noch nicht ausgeschöpft werden. Das Schulzentrum brauche eine Mensa, es gebe unter anderem Parkplatz- und Straßenbeleuchtungsprobleme. Vor allem bei ihm hakten die Besucher nach, erinnerten zum Beispiel daran, dass der Mensa-Bau vor einem Jahr an den Stimmen der CDU scheiterte. „Die Zeiten haben sich geändert“, antwortete Steckel.

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Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Redaktion Lokales Kiel/SH

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