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Plädoyer für schnelle Kino-Lösung

CDU Eckernförde Plädoyer für schnelle Kino-Lösung

Natürlich war es das Thema Kino, das die Gemüter auf der Mitgliederversammlung der CDU Eckernförde am Montagabend im Segelclub Eckernförde bewegte. Die Unterschriftensammlung für ein Kino auf dem Gelände der Skateranlage hatte am Sonnabend mehr als 800 Unterstützer gebracht.

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Jörg Hollmann gibt einen neuen Anstoß zu Überlegungen einer Eckernförde-Umgehung.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. „Wir fordern ein B-Plan-Verfahren für das Gelände südlich der Norderhake bis hin zum Schulweg und den Skaterplatz“, so Daniel Günther, der die Versammlung eröffnete. Ziel der Bebauung sei ein Lebensmittelmarkt, ein integriertes Kino und die Errichtung einer zeitgemäßen Skateranlage auf der schräg gegenüberliegenden Fläche. Am Sonnabend sei man auf ungläubiges Staunen getroffen, was sich da in der Ratsversammlung abgespielt habe. Sogar bekennende langjährige SPD-Wähler hätten unterschrieben. „Irgendwann muss man eine Entscheidung treffen“, so Günther, ein geeigneter Standort sei längst gefunden. Sollten die Gegner des Skaterplatz-Standorts weiter an ihrem Irrweg festhalten, würde ein Bürgerentscheid angestrebt. der letzte Schritt wäre schließlich ein Bürgerbegehren. Unter der Moderation von Hendrik Söhler von Bargen informierten CDU-Ratsherren und -Frauen über die Arbeit des CDU-Ortsverbands. Karin Himstedt erinnerte an Zeiten, als zumindest die großen Parteien in der Ratsversammlung noch an einem Strang zogen, wenn es um das Wohl der Stadt und deren Entwicklung ging. „Das nannte man das Eckernförder Geheimnis“, so Himstedt über den bisherigen Erfolgsweg von Eckernförde, der nun in einer Sackgasse landen könne. Und: Auch die Zusammenarbeit mit der Verwaltung sei immer vorbildlich gewesen und nicht von einem Misstrauen einiger Parteien wie aktuell geprägt gewesen.

Einen gewagten Vorstoß machte am Ende Jörg Hollmann, stellvertretendes Mitglied im Sozialausschuss. Er stellte einen „weichen“ Antrag, Überlegungen für eine Umgehung um Eckernförde anzustrengen, wohl wissend, dass diese Gedanken bereits vor 40 Jahren schon aufkamen und immer wieder scheiterten und auch wissend, dass frühere Trassenplanungen längst nicht mehr zu verwirklichen seien. Dennoch: „Lasst uns Kontakt mit den Umlandgemeinden aufnehmen und nach einer Lösung suchen, die Belastung für Eckernförde zu reduzieren“, so Hollmann.

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