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Hunde fühlen sich pudelwohl

Waabs Hunde fühlen sich pudelwohl

Erst ein Spaziergang zwischen Wiesen und Feldern und dann noch ein erfrischendes Bad in der Ostsee. Auf dem Campingplatz Karlsminde in Waabs gefällt der sechsjährigen Diva ihr Hundeleben. Doch nicht nur die Mischlingshündin mit Pinscher- und Huskyblut fühlt sich auf dem Areal mit 550 Stellplätzen anscheinend pudelwohl.

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Das zwei Hektar große Auslaufgelände für Labrador Shoko und andere Vierbeiner wissen Barbara und Dirk Janssen aus Kiel zu schätzen.

Quelle: Rainer Krüger

Waabs. Auch bei Frauchen Ina (44) und Herrchen Christian Eggert (46) aus Hameln kommt das Angebot in Karlsminde gut an.

Das Augenmerk der Eggerts war schon auf Waabs gefallen, ehe die Bild-Zeitung in der zweiten Augustwoche Karlsminde als den „beliebtesten Hunde-Campingplatz an der Ostsee“ vorstellte. „Wir sind schon das zweite Mal hier“, sagt Ina Eggert. Für sie, ihren Mann, Tochter Julia (14) und deren Freundin Saskia Masur (13) ist das Wohlbefinden Divas wichtig, denn schließlich gehört sie „mit zur Familie“. Etwas Hundefreundliches zu finden, war für die Eggerts nicht einfach. „Ich musste erst lange und ausführlich im Internet recherchieren. Wer als Camper an der Ostsee einen Hundestrand sucht, muss oft eine halbe Stunde Anfahrt in Kauf nehmen. Hier sind das Meer und das Auslaufgelände gleich vor der Tür“, zählt Ina Eggert die Vorzüge auf. Dabei ist ihr klar, dass sich Diva auch gut benehmen muss. Auch beim Schwimmen am Hundestrand bleibt das Tier an der Leine. So muss es auch sein. „Diva schwimmt gerne. Ohne Leine würde sie nicht aufhören und wäre weg“, so Ina Eggert. Täglich ist ihre Familie mehrere Stunden mit Diva unterwegs.

Eine zwei Hektar große Freifläche mit Teich, Strandzugang und ein Rundwanderweg sind Faktoren, mit denen Karlsminde punktet. „Das alles gehörte nicht zum Ursprungskonzept, sondern ist so gewachsen“, erklärt Platzwart Klaus Wilke. „Wer seinen Hund anleint, kann sich bei uns frei bewegen“, sagt er. Wie Gäste bestätigen, sei so eine Toleranz eher ungewöhnlich. In Karlsminde gehören Hunde ganz selbstverständlich zum Alltagsbild. „Gut 60 Prozent der Gäste auf unseren 80 Urlauberplätzen kommen mit Hund“, so Wilke. Ihn freut das Interesse der Tierfreunde. Allerdings müssen die Camper auch Leistung bringen. Zum Beispiel beim Nutzen der Hundekotbeutel. „Das klappt gut. Im Sommer gibt es weniger Probleme mit der Sauberkeit als im Winter. Die einheimischen Hundehalter, die dann unterwegs sind, können sich von den Sommergästen was abschneiden“, findet er.

Auch Karlsminder Ferienhausbewohner wie Barbara und Dirk Janssen aus Kiel nutzen die Auslauffläche auf dem Campingplatz. Das Schöne für ihren braunen Labrador Shoko: Auf den zwei Hektar kann der Rüde auch tüchtig mit anderen Hunden toben. Deswegen kommen beide nicht nur im Urlaub, sondern auch an den Wochenenden mit Shoko nach Karlsminde: „Ein ähnliches Gelände in Kiel zu finden, ist sehr schwierig,“ findet Dirk Janssen. Derweil bringt Shoko gerade wieder den in den Teich geworfenen Stöckchen-Dummy zurück. Anschließend schüttelt er sich kräftig. Die umherfliegenden Tröpfchen treffen seine Besitzer. Die stört die Nässe nicht, sondern sie lächeln Shoko an.

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