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Ehrenamt gerät an seine Grenzen

DRK-Kita Altenholz Ehrenamt gerät an seine Grenzen

Aus anfangs zwei Gruppen sind sechs geworden, die Bürokratie kostet immer mehr Zeit, der 40 Jahre alte Kindergarten im Ortsteil Klausdorf muss unterhalten werden: Das DRK Altenholz gerät als ehrenamtlicher Ortsverein mit der Kita-Trägerschaft an seine Grenzen und hofft auf Entlastung.

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Die DRK-Vorsitzende Sylvia Eisenberg hofft, dass das Gebäude des DRK-Kindergartens ins Eigentum der Gemeinde übernommen wird.

Altenholz. Gerade wurden im 1978 errichteten Altbau die Decken gedämmt, erklärt die DRK-Vorsitzende Sylvia Eisenberg. Die Arbeiten beaufsichtigten für das DRK Rosemarie Winterfeld, die Kuratoriumsvorsitzende der Kita, sowie die DRK-Vorsitzende. „Solche Aufgaben wollen wir abgeben“, erklärt Sylvia Eisenberg. Auch die Planung der Arbeiten lag beim Ehrenamt, ebenso das Einholen von Kostenvoranschlägen, die Handwerkersuche. Und in den vergangenen Jahren wurde schon so manches am alternden Gebäude und an den Außenanlagen getan. Auch die Zahl der Vorschriften, die man im Blick haben muss, hat zugenommen.

Gutachten soll bald vorliegen

Wegen der vielen Aufgaben „wünschen wir uns die Gleichstellung“, sagt Sylvia Eisenberg: Das DRK möchte Gebäude und Grundstück ins Eigentum der Gemeinde übergeben – so wie es bei den anderen großen und teils auch kleinen Kitas in Altenholz bereits der Fall ist. Im Frühjahr hatte die DRK-Vorsitzende erstmals auf die Probleme mit der Unterhaltung hingewiesen. Im Juni beschloss die Gemeindevertretung  mehrheitlich, dass zunächst ein Gutachten zum Gebäude erstellt werden muss. Diese baufachliche Untersuchung soll Mitte nächster Woche vorliegen, erklärt Sylvia Eisenberg. Damit könnte das Gutachten noch im nächsten Bauausschuss am 11. September Thema werden.

Die Gemeinde müsste sich um eine weitere Liegenschaft kümmern

Die Kommune ist zuständig für die Kinderbetreuung und trägt deshalb ohnehin fast alle Kosten – die für die neue Dämmung ebenso wie die fürs Personal. Allerdings müsste sich die Gemeinde künftig um eine weitere Liegenschaft kümmern: 21 sind es jetzt schon. Die Trägerschaft für die „Fördekieker“ und die Kinderstube „Die Regenbogenkids“ möchte das DRK behalten.

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Ein Artikel von
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Redaktion Lokales Kiel/SH

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