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Gemeindehaus wird Lebensraum

Dänischenhagen Gemeindehaus wird Lebensraum

Der Dachstuhl für das erweiterte evangelische Gemeindehaus in Dänischenhagen ist fertig. Zimmermann Thorsten Hagge hängte am Donnerstag die Richtkrone auf. Architekt Matthias Wohlenberg warf auf dem Richtfest einen Blick in die Zukunft.

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Der Rohbau für das evangelische Gemeindehaus in Dänischenhagen steht. Pastor Peter Kanehls, Zimmermann Thorsten Hagge, Architekt Matthias Wohlenberg und Statiker Jens Petersen (von links) zeigten beim Richtfest die Baufortschritte.

Quelle: Rainer Krüger

Dänischenhagen. Wenn alles nach Plan läuft, soll der Bau bis Weihnachten fertig sein.

„Was lange währt, wird endlich gut“, kommentierte Pastor Peter Kanehls die Fortschritte. Er ist Vorsitzender des Kirchengemeinderats. Damit spielte er auch auf die lange Diskussion über eine Sanierung an, die schon gut 13 Jahre andauern. Zwei Gründe gaben schließlich den Ausschlag dafür, den Bau im Juni zu starten. „Es regnete rein, und der Platz reichte nicht mehr aus“, sagte Kanehls.

Matthias Wohlenberg und Statiker Jens Petersen erläuterten das Projekt. „Die Fläche des Gemeindehauses wächst von 300 auf 450 Quadratmeter. Ausreichend Platz für Konzerte, Filmabende und auch Chorproben soll insbesondere der neue Multifunktionsraum mit 114 Quadratmetern bieten“, so die beiden. Durch eine mobile Trennwand kann er noch um einen weiteren Gruppenraum erweitert werden. Im alten Gebäudeteil wird der Sanitärbereich renoviert, inklusive dem Bau eines Behinderten-WC. Zudem wird das Foyer erneuert. Die Fassade wird mit Mauerwerk verblendet. Auch energetisch sei das Gemeindehaus laut Wohlenberg bald auf dem neusten Stand. Der Eingang wird in Richtung Kirche verlegt.

Zu den gut 40 Gästen gehörte Bürgermeister Wolfgang Steffen. Angesichts der vielen laufenden Projekte in der Gemeinde stellte er fest, dass „Dänischenhagen derzeit eine einzige Baustelle ist“. Obwohl die Aktivitäten der Kirchengemeinde momentan räumlich eingeschränkt sind, machte er Kanehls Mut. „Jetzt wird ein Mal groß gebaut und dann sind Sie hoffentlich wieder für Jahre durch.“

Bei den veranschlagten Kosten von 485000 Euro ist Matthias Wohlenberg im Plan. Die Nachricht freute Kanehls. Schließlich finanziert die Kirchengemeinde mit ihren etwas über 2500 Mitgliedern das Projekt allein und hat dafür ihre Rücklage aufgelöst. Kanehls steht hinter der Ausgabe. „Schließlich sind wir nicht dafür da, Geld anzusparen.“ Platz für die vielfältigen Aktivitäten seien nötig: „Das Gemeindehaus soll Lebensraum sein und nicht bloß gute Stube.“

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