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Green Screen ist eröffnet

Film ab! Green Screen ist eröffnet

Draußen tobte Sturm „Sebastian“, innen toste der Applaus. Unter begeistertem Beifall der über 400 Besucher in der Stadthalle wurde Mittwochabend das 11. Naturfilmfestival Green Screen eröffnet, das noch bis zum 17. September in Eckernförde läuft.

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Umweltminister Robert Habeck, Festivalleiter Dirk Steffens, Heide Müller (ehrenamtliche Helferin) und Bürgermeister Jörg Sibbel (v.l.) bei der Eröffnung des 11. Green-Screen-Festivals in der Stadthalle.

Quelle: Frank Peter

Eckernförde. „Ich bin der Neue hier“, stellte sich im charmanten Plauderton Festival-Leiter Dirk Steffens bei seiner Eröffnungspremiere dem Publikum vor. Mit Spannung war sein Auftritt erwartet worden, er meisterte ihn mit Bravour. Steffens verriet, was ihn an Green Screen fasziniert: „Dieses Festival wächst lokal aus sich heraus, man spürt in Eckernförde, dass es von der ganzen Stadt verkörpert wird“. Einen Extra-Applaus gab es für die über 100 Ehrenamtlichen, die das Filmereignis tragen.

Zukunft der Meere ist das Leitmotiv

Auch Bürgermeister Jörg Sibbel betonte die Verbundenheit zwischen Green Screen und dem umweltbewegten Eckernförde. „Die Stadt und das Festival gehören zusammen“, sagte er. Die Zukunft der Meere ist dieses Jahr das Leitmotiv. Nächstes Jahr wird es die bedrohte Artenvielfalt sein. Auch das passt zu Eckernförde. Die Stadt ist Gründungsmitglied des kommunalen Bündnisses für Biodiversität. Für Umweltminister Robert Habeck hat das Naturfilmfestival eine besondere Funktion: Es bündele Aufmerksamkeit und transportiere Umwelt-Geschichten, sagte er. „So können Menschen in politische Themen abgeholt werden.“

Kontakt zum Zuschauer

Die Macher von Green Screen präsentieren bewusst nicht nur Fremdes und Fernes, sondern auch das, was vor der Haustür liegt. So zeigte am Eröffnungsabend der Premierenfilm von Christoph und Almut Hauschild die „Wilde Ostsee“ zwischen Dänemark und Lettland. „Green Screen bietet wunderbare Kontakte zum Zuschauer und zu Branchenkollegen“, freute sich der Filmemacher auf das Festival.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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