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Green Screen sucht ein Plakat

Naturfilm-Festival in Eckernförde Green Screen sucht ein Plakat

Ein Papageientaucher machte den Anfang. In den Jahren darauf durften sich die Freunde von Green Screen stets auf neue Tiermotive auf den Programmheften freuen. Zum 10. Geburtstag des Internationalen Naturfilm-Festivals soll das anders sein. Für das Jubiläumsjahr wurde eigens ein Plakatwettbewerb ausgeschrieben. 120 Entwürfe sind bereits eingegangen.

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Sichten die Plakatentwürfe: Der Eckernförder Svante Wieben hat ein Preisgeld von 1200 Euro ausgelobt. Antje Spitzbarth und Gerald Grote (rechts) werden der Jury angehören.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Da Festivalleiter Gerald Grote nicht nur Grafik-Designer ist, sondern bekanntermaßen auch ein Freund neuer Ideen, lag es nahe, für das 10. Naturfilm-Festival in Eckernförde einen Motiv-Wettbewerb auszuschreiben. Das Preisgeld in Höhe von 1200 Euro steuerte Svante Wieben, Geschäftsführer des Optiker-Fachgeschäfts Blickpunkt, bei. Der finanzielle Anreiz führte dazu, dass sich nach einer Ausschreibung in internationalen Foren eine Vielzahl von kreativen Köpfen aus 37 Ländern Gedanken macht und bereits 120 Plakatentwürfe einreicht – unter anderem aus den USA, China, Russland, dem Kosovo oder aus Simbabwe. „Leider ist nicht ein einziger aus Schleswig-Holstein dabei“, bedauert Antje Spitzbarth. Sie ist ebenfalls Grafik-Designerin und sorgt seit Jahren für die Gestaltung des Programmhefts. Dabei habe man allein in Deutschland 60 Kunst- und Gestaltungsschulen angeschrieben. Doch bis zum Einsendeschluss (15. März) ist ja noch etwas Zeit.

 „Uns war gar nicht bewusst, wie viel Arbeit das mit sich bringt“, weiß inzwischen auch Markus Behrens, Geschäftsführer des Festivals. Wie richtet man solch einen Wettbewerb aus? Was muss ein gutes Motiv transportieren? Und wer soll über das Siegerplakat entscheiden? Auf all diese Fragen galt es, eine Antwort zu finden. „Wir haben uns am Plakatwettbewerb für die Kieler Woche orientiert“, berichtet Behrens von den Erfahrungen der zurückliegenden Monate. Die inhaltlichen Vorgaben für die Teilnehmer sind gering: Die Entwürfe müssen das Logo und den Schriftzug von Screen Green sowie das Datum des Festivals beinhalten. Außerdem sollten Entwürfe im Hoch- und Querformat eingereicht werden. Alles weitere ist der Fantasie der Teilnehmer überlassen.

 „Längst nicht alles, was eingereicht wurde, war geeignet“, räumt Antje Spitzbarth, die am Ende eine Vorauswahl trifft, ein. Doch viele der bislang eingereichten Entwürfe beeindrucken auch durch Kreativität und Ideenreichtum und passen durchaus zum Eckernförder Festival.

 Ende März/Anfang April soll eine aus Gerald Grote und Antje Spitzbarth sowie Konrad Bockemühl (Kulturchef der Kieler Nachrichten), Martin Schulte (Kulturchef des sh.z) und Claudia Höhne von der Ideenwerft Kiel Jury das Siegermotiv auswählen.

 Denkbar, so der Festivalleiter, sei es, die insgesamt zehn besten Entwürfe auszustellen und gegebenenfalls auch auf Postkarten zu drucken.

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Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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