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Jetzt rollt hier der Ball

Gettorfer Sportclub Jetzt rollt hier der Ball

Der Gettorfer Sportclub (GSC) freut sich über die Inbetriebnahme des neuen Kunstrasenplatzes, der sogar mit einer Heizung ausgestattet ist. „Grandios“, so der Kommentar von Linksverteidiger Daniel Hansen. Auch sonst ist gute Laune angesagt: Die Arbeiten am Sportzentrum liegen im Zeitplan.

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Offizieller Anstoß auf dem großen Kunstrasenplatz im neuen Gettorfer Sportzentrum: GSC-Spieler Daniel Hansen spielt Bürgermeister Jürgen Baasch den Ball zu.

Quelle: Jan Torben Budde

Gettorf. Ein scharfer Wind wehte ihm um die Nase, doch Schnee lag keiner. Trotzdem sprach Hans-Dieter „Max“ Paasch, Vorsitzender des Gettorfer Sportclubs (GSC), von einem „Wintermärchen“ und einer „tollen Geschichte“. Denn am Montagabend rollte erstmals der Ball auf dem großen Kunstrasenplatz im neuen Sportzentrum. Vor dem Training der Verbandsligamannschaft ließ es sich Bürgermeister Jürgen Baasch (SPD) nicht nehmen, den offiziellen Anstoß zu kicken. Danach beobachtete der frühere Hobbyhandballer durchaus beeindruckt, wie elegant GSC-Linksverteidiger Daniel Hansen die Kugel bei Flutlicht in der Luft hielt. „Es ist grandios“, freute sich der 23-Jährige über den großen Kunstrasenplatz mit Rasenheizung, „hier können wir die komplette Vorbereitung spielen.“ Nach dem regnerischen Tag wäre auf dem alten Sportgelände am Ringweg nur Lauftraining möglich gewesen.

 „Weder Rasen- noch Grandplatz wären heute bespielbar“, sagte Bauauschussvorsitzender Marco Koch (CDU). Über zehn Jahre hatte der GSC daher sehnsüchtig auf diesen Tag gewartet. „Der alte Grandplatz ist hinüber“, sagte Hans-Joachim Gravert, stellvertretender Vorsitzender. Entsprechend groß sei die Begeisterung bei den Fußballern. Gleiches gilt für den Bürgermeister, der die guten Voraussetzungen im neuen Sportzentrum als Ansporn für die Gettorfer Kicker sieht. Sollten dadurch weitere gute Fußballer angelockt werden, „könnte der GSC vielleicht irgendwann in der Schleswig-Holstein-Liga spielen“. Gravert winkte ab: „Wir wollen eine gute Rolle in der Verbandsliga spielen.“

 Unterdessen schreiten die Arbeiten im neuen Sportzentrum voran, das demnächst einen Namen erhalten soll. Laut Bürgermeister ist das Mehrzweckgebäude fast fertig. „Umkleideräume und Duschen sind auch schon in Betrieb“, berichtete Koch. Dagegen werde in den Räumen für die Gastronomie noch gewerkelt. Ein Betreiber stehe noch nicht fest. Ebenfalls fertig sind der Jugendkunstrasen- sowie der Naturrasenplatz. Letzterer ist nach Einschätzung von Sönke Jacobsen vom Amt Dänischer Wohld ab Juni bespielbar. Auf den gut 300 Stellplätzen am Sportzentrum können bereits Autos parken, dort gehört Baasch zufolge nur noch Asphalt drauf.

 „Es ist gerade einmal elf Monate her, dass wir mit den vorbereitenden Arbeiten für das Sportzentrum begonnen haben“, spricht der Bürgermeister von einer flotten Umsetzung des 5,5-Millionen-Euro-Projektes. Was noch auf der Liste abzuhaken ist: Sanierung von Arena und Laufbahn sowie Bau von Speedskatingbahn und „Aktivachse“ mit Freizeitgeräten.

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