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Parkhaus Noorstraße macht Fortschritte

Grundstein gelegt Parkhaus Noorstraße macht Fortschritte

Der erste Hochbau des Eckernförder Stadtentwicklungsprojekts Nooröffnung geht voran. Bauherr und Stadtwerke-Chef Dietmar Steffens, Bürgermeister Jörg Sibbel und Projektleiter Michael Zeidler (DIP) legten Donnerstag den Grundstein für das drei Millionen Euro teure Parkhaus Noorstraße.

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Erste Betonelemente für den Rohbau des Parkhauses sind gesetzt. Nächste Woche sollen weitere hinzukommen und erste Stahlträger verbaut werden.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Den Startschuss für die Umsetzung der Nooröffnung nannte Sibbel ein „freudige Ereignis“. Ziel sei es, die Bereiche Altstadt/Innenhafen und den Naturerlebnisraum Noor wieder miteinander zu verbinden. „Hier entsteht ein enormes Standortpotenzial“, betonte der Verwaltungschef. Den Anfang macht das neue Parkhaus Noorstraße mit 177 kostenpflichtigen Parkplätzen, die sich auf drei Ebenen verteilen werden.

 Zu den Besonderheiten des Parkhauses zählt eine Fassade aus farbigen Keramikröhren, die neben optischen Akzenten auch dafür sorgen soll, dass die Parkebenen wesentlich heller sind als in konventionellen Parkdecks. Für die Gestaltung zeichnet das Kieler Architektenbüro Ax5 verantwortlich, Generalunternehmer ist die Deutsche Industrie & Parkhausbau GmbH (DIP) in Kooperation mit der Tiefbaufirma Heinrich Karstens.

 Ist das Parkhaus Noorstraße fertiggestellt – die Eröffnung ist für Sommer 2017 geplant – soll umgehend das gegenüberliegende Aldi-Parkdeck abgerissen werden, das über 200 kostenfreie Parkplätze (teils mit Zeitbeschränkung) bietet. Auch der Aldi-Markt weicht für die Nooröffnung. Ein Ausgleich für die wegfallenden kostenfreien Plätze steht vorerst nicht zur Verfügung. „Auf den B-Plan 69 (Bahnhofsbereich) können wir nicht warten, ohne die Nooröffnung zu blockieren“, erläuterte Sibbel. Am 14. Dezember soll der Plan im Gestaltungsbeirat erstmals öffentlich diskutiert werden.

 In der nächsten Woche gehen die Arbeiten am Parkhaus Noorstraße mit Betonplattenarbeiten weiter. Dann beginnt auch der Stahlbau mit zwölf bis 16 Meter langen Trägern. Laut Steffens können anschließend im Januar/Februar die Betonplatten eingegossen werden. Unterirdisch ist jetzt schon vieles geschehen. Leitungen wurden verlegt, eine Gasleitung musste umgelegt und die komplette Stromversorgung umgebaut werden. Ferner wird demnächst ein neues Regenwasserpumpwerk der Stadt übergeben.

 Die Stadtwerke gehen bereits jetzt in die Vermarktung von Dauerparkplätzen, die monatlich zwischen 60 und 70 Euro kosten sollen. Die Gebührengestaltung für vorübergehend Parkende steht noch nicht fest. Das Parkhaus soll auch mit einem Fahrstuhl, Toiletten, Ladestationen für Elektro-Autos, Frauenparkplätzen und Abstellplätzen für Fahrräder ausgestattet werden.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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