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Eine Börse für die Urlaubszeit

Marktplatz Ferienbetreuung Eine Börse für die Urlaubszeit

Für Eltern oder Alleinerziehende ist es oft schwierig, die Ferienzeiten für die Kinder zu gestalten. Hilfreiche Anregungen gibt in der Region Eckernförde der „Marktplatz für Ferienbetreuung“, der am Sonnabend, 19. September, im Ostseebad stattfindet.

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Projekt mit Vorbildfunktion: Familienministerin Kristin Alheit als Schirmherrin stellt gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten Nina Jeß (rechts) und Bibeth von Lüttichau (links) den Marktplatz für Ferienbetreuung vor.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Schirmherrin, Familienministerin Kristin Alheit (SPD), sieht darin eine bislang einmalige Aktion, „von der wir im Land noch mehr haben könnten“.

Gerade für den ländlichen Raum sei es wichtig, für Familien attraktiv zu sein, begründet Nina Jeß die Initiative. Die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Schlei-Ostsee hat gemeinsam mit ihrer Kollegin Bibeth von Lüttichau (Amt Hüttener Berge) den Marktplatz organisiert. Unterstützt wird die Aktion auch vom Amt Dänischer Wohld. Bei der Premiere im vergangenen Jahr besuchten rund 200 große und kleine Gäste das Angebot, das mit vielen Mitmachaktionen aufwartet. „Der Bedarf ist einfach da“, betont Jeß. „Wir würden den Marktplatz gerne jährlich fest etablieren.“

Ideeller Rückenwind kommt aus Kiel. Ministerin Alheit, selbst Mutter zweier Kinder, weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es sein kann, Ferienzeiten zu organisieren. Da sei der Marktplatz ein „tolles Angebot“. Von Projekten dieser Art würde sie sich noch mehr in Schleswig-Holstein wünschen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu fördern. Doch nicht alle Familien können sich Ferienaktionen für die Kinder auch leisten. „Einige Gemeinden fördern das“, ist von Lüttichau dankbar. Laut Alheit wächst auch das Bewusstsein von Firmen, solche Angebote zu unterstützen.

17 Aussteller präsentieren sich mit ihren Ferienaktivitäten am kommenden Sonnabend im Eckernförder Umwelt-Info-Zentrum (UIZ) – vom Bogenschießen über das Feriencamp bis zum „Hof Bullerby“. Letztes Jahr waren es noch 14 Anbieter. Neu kommen unter anderem das Geotanium in Gettorf sowie der „Garten der Zukunft“ in Damendorf hinzu. Mit dem Verein „Meer bewegen“ ist erstmals ein Segel-Angebot für Kinder mit Handycap dabei. Eltern und Kinder können sich einen ersten Eindruck von den Aktivitäten verschaffen.

Der „Marktplatz für Ferienbetreuung“ richtet sich vor allem an Jungen und Mädchen im Grundschulalter. Der Termin ist bewusst auf den Monat September gelegt. „Denn im November müssen viele Arbeitnehmer ihre Urlaubsplanung einreichen“, weiß von Lüttichau.

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Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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