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U-Boot-Kooperation mit Norwegen

Marine schließt Vertrag U-Boot-Kooperation mit Norwegen

Marine-Inspekteur Andreas Krause und sein norwegischer Amtskollege Nils Andreas Stensoenes haben im Marinestützpunkt Eckernförde einen Vertrag zur Kooperation im Bereich U-Boote und Lenkflugkörper unterzeichnet. Vizeadmiral Krause sprach von einer "weltweit einzigartigen Zusammenarbeit".

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Marine-Inspekteur Andreas Krause (links) und sein norwegischer Amtskollege Nils Andreas Stensoenes unterzeichnen an Bord des Tenders "Main" einen Kooperationsvertrag im Bereich U-Boote.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Auf ministerieller Ebene war dieser Schritt bereits im Juni beschlossen worden. Jetzt können Arbeitsgruppen beider Marinen die gemeinsamen Standards festlegen. Im Einzelnen ist es geplant, dass sechs identische U-Boote der neuen Klasse 212 CD beschafft werden. Vier erhalten die Norweger, zwei die Deutschen. Das 1. U-Boot-Geschwader verfügt derzeit über sechs Boote der Klasse 212A. Durch die Kooperation mit den Norwegern kann die Flotte auf acht U-Boote aufgestockt werden. Der erste Neuzulauf ist für 2027 geplant.

Die Zusammenarbeit mit den Skandinaviern geht aber noch weiter. Auch in Sachen U-Boot-Logistik, Training und Ausbildung des Personals sollen gemeinsame Wege begangen werden. Das Gleiche gilt für die Minenabwehr und die U-Boot-Jagd. Ferner wollen beide Marine einen Lenkflugkörper weiterentwickeln, mit dem das geplante Mehrzweckkampfschiff MKS 180 bestückt werden soll. Nicht zuletzt versprechen sie sich von der engen Kooperation mehr Effizienz und Leistungsfähigkeit.

Auch Marinen anderer Nato-Länder steht eine derartige strategische Partnerschaft grundsätzlich offen. Erforderlich dafür wäre laut Krause aber die Erfüllung der Rahmenvereinbarung, die Deutsche und Norweger jetzt beschlossen hätten.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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