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Das "K7" erfindet sich neu

Schluss für Großdiskothek Das "K7" erfindet sich neu

In den 1980er- und 1990er-Jahren war sie die angesagteste Großdiskothek der Region. Jetzt geht die Ära des Eckernförder K7 zu Ende. Heute Abend ist Abschlussparty, danach schließt der Tanzpalast im Kolm 7. Vorerst. Denn zum Spätsommer ist ein völlig neues Konzept als Unterhaltungszentrum geplant.

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K7-Leiter Claus-Christian Franz und sein Vater, der Gastronom Henning Franz, planen für das K7 ein völlig neues Konzept.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Wie das neue K7 aussehen wird, will der Eckernförder Gastronom und Unternehmer Henning Franz noch nicht verraten. Nur so viel: „Wir werden mit frischen Ideen wieder an den Markt gehen.“ Das kommende Angebot soll es in der Form in Deutschland noch nicht geben. Franz spricht gar von einer „Sensation“, die er bringen will. Das neue Projekt soll nicht nur ein Umbau, sondern eine komplette Konzeptveränderung sein. So wie 1985 aus dem Kolm Huus mit Restaurant und Bowlingbahn die Großdiskothek K7 entstand. „Von Zeit zu Zeit muss man sich neu erfinden“, sagt Franz. Das sei jetzt der nächste Schritt. Neben Tanz sollen weitere Freizeiterlebnisse hinzukommen.

Die Zeit der Großdiskotheken scheint sich dem Ende zuzuneigen. Hatte das K7 in den 80er- und 90er-Jahren im Sommer fünf Tage die Woche geöffnet, so lohnte sich zuletzt nur noch der Sonnabend als Disko-Tag. „Jetzt schließen wir das Thema K7 ab“, sagt Franz. Das Ausgehverhalten der Jugendlichen habe sich verändert. Die Disko als Kontaktbörse und Treffpunkt spiele in Zeiten des Internets eine immer geringere Rolle. Hinzu komme die demografische Entwicklung. Franz: „Im Vergleich zu den Boomzeiten haben wir 40 Prozent weniger Besucher in unserer Zielgruppe.“

Das alte "K7" lässt sich ein letztes Mal am Sonnabend, 10. Juni, auf der Abschlussparty erleben. Beginn ist um 22 Uhr.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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