27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Positive grüne Bilanz

Green Screen Positive grüne Bilanz

Beseelt und zutiefst zufrieden: Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter von Green Screen schweben nach Ende des 9. Internationalen Naturfilm-Festivals auf einer grünen Wolke der Glückseligkeit. „Alle waren so motiviert und wurden dafür belohnt. Es ist außergewöhnlich gut gelaufen“, bilanziert Ulrike Lafrenz, Vorsitzende des Fördervereins, während Festivalleiter Gerald Grote vor allem die durchgehend tolle Stimmung lobt.

Voriger Artikel
Eine Börse für die Urlaubszeit
Nächster Artikel
Gettorf präsentiert sich offen

Das Festival 2015 ist Geschichte: Die Transparente an den Filmstätten konnten entfernt werden. Michael van Bürk, Markus Behrens, Gerald Grote, Ulrike Lafrenz und Martin Krohn (von links) sind mit dem Verlauf des Festivals zufrieden.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. „Die Zufriedenheit der Besucher, die großartige Atmosphäre und die Qualität der Veranstaltung sind mir wichtiger als ständig steigende Besucherzahlen“, meint Grote. Dabei können sich diese Zahlen wirklich sehen lassen. An den fünf Festivaltagen wurden 16.000 Besucher erfasst. „Drei Viertel der Vorstellungen waren ausverkauft“, weiß Geschäftsführer Markus Behrens. Mit allen Veranstaltungen, die im Laufe der Monate neben dem eigentlichen Festival liefen, nennt er eine Gesamtbesucherzahl von 27500. Das entspricht einer Steigerung von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Dank der Verantwortlichen gilt in erster Linie den vielen Ehrenamtlern. Ohne sie – darin herrscht Einigkeit – hätte man das Ganze nicht bewältigen können. Vor allem nicht in dieser überaus professionellen Art und Weise. Das sei auch von Filmemachern aus dem In- und Ausland immer wieder hervorgehoben worden. Die Trophäe aus gepresstem und geklebtem Sand nehme in der Szene der Naturfilmer längst einen sehr hohen Stellenwert ein.

Auch Michael van Bürk, Pressesprecher des Festivals, blickt zufrieden zurück und optimistisch nach vorn. Das Medieninteresse an Green Screen wachse von Jahr zu Jahr, hat er erfahren. Dadurch sei das Festival noch bekannter geworden.

Dass es im Zusammenwirken mit dem Land Probleme gibt, möchten die Verantwortlichen nicht überbewerten. „Wir sind nach wie vor zuversichtlich, dass der Wert dessen, was wir hier gemeinsam in Eckernförde mit Green Screen geschaffen haben, auch in Kiel anerkannt und dort nach Möglichkeiten gesucht wird, einen Beitrag zu leisten, um die Nachhaltigkeit des Festivals abzusichern“, ließ Vorstandsmitglied Martin Krohn als offizielle Stellungnahme verlauten. Zweifel an der Zukunft des Festivals gebe es nicht, zumal durch großzügige Zuwendungen von Sponsoren und Förderern die Finanzierung fürs nächste Jahr gesichert sei.

Dann feiert Green Screen das zehnjährige Bestehen. „Wenn wir den Standard dieses Jahres wieder erreichen, wäre ich schon zufrieden“, sagt Grote. Doch wer den ideenreichen und visionären Festivalleiter kennt, der weiß, dass es bestimmt die ein oder andere Überraschung geben wird. „Vielleicht das Konzert eines Komponisten für Filmmusiken“, schwebt ihm schon etwas vor.

Eines steht bereits fest: Das Jahresmotiv für Green Screen 2016 soll durch einen Wettbewerb von Kunsthochschülern ermittelt werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3