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Die Sieger stehen schon fest

Green Screen Die Sieger stehen schon fest

Über 100 spannende Naturfilme bei Green Screen Eckernförde: Fünf Juroren unter Vorsitz des bekannten Produzenten Heinz von Matthey haben je 30 Filme gesehen, sich zwei Tage lang die Köpfe zerbrochen. Jetzt stehen die besten Filme und der absolute Sieger fest. Das Ergebnis ist noch streng geheim.

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Die Preisjury des Naturfilmfestival Green Screen strahlt: Nach zwei Tagen harter ARbeit stehen die Preisträger 2017 fest. Von links: Fritz Habekuss, Birgit Peters, Oliver Roetz, Katrin Dücker-Eckloff, Ralf Loreunz und der Vorsitzende Heinz von Matthey.

Quelle: Cornelia D. Mueller

Eckernförde.. Geschafft! Als das Team die Tür zum Konferenzraum im Stadthallenrestaurant öffnet, sieht man die Köpfe fast noch rauchen. Dienstag und Mittwoch haben sich die zwei Frauen und drei Männer ganz auf die nominierten Streifen konzentriert. Sie haben den Raum zuletzt nur für winzige Verschnaufpausen verlassen. Die Vorauswahl hatte das Nominierungsteam getroffen. Einige Filme waren doppelt und dreifach vorgeschlagen. Megeti – Africa`s Last Wolf zum Beispiel ist unter den 37 Nominierungen in der Kategorie Beste Kamera, Beste Story, Beste Musik.

Der Jurychef lächelt und bleibt verschwiegen. Nein, er gibt gar keinen Kommentare zu einzelnen Filmen. Und Mehrfachnominierungen sei keine Basis, anhand derer sich errechne, welche Produktion als Bester Film 2017 am Sonnabend aus der Preisgala gehe, stellt er klar. „Ich kann aber versichern, dass unser Team viel diskutiert hat. Sehr viel.“ „Und wir haben uns gegenseitig mit sehr guten Argumenten überzeugen können“, ergänzen Birgit Peters aus der Universum Redaktion des ORF und Oliver Roetz, Naturfilmer auch für Terra-X: Faszination Erde im ZDF. „Alle Entscheidungen sind am Ende einig gefallen. Dabei waren wir bei der Hälfte unserer Favoriten nicht gleich einer Meinung.“

Es bleibt spannend bis zum letzten Moment für die über 150 Filmschaffenden, die bis zum Wochenende Eckernförde bevölkern. Insgesamt 16 Trophäen werden vergeben, dazu zwei Jugendfilmpreise. Der Preis für den Besten Film, der aus den nominierten Langfilmen ermittelt wird, ist mit 5000 Euro dotiert und wird von der Stadt Eckernförde gestiftet. 5000 Euro verspricht auch der Heinz-Sielmann-Filmpreis. Neu ist der Nordische Naturfilmpreis, vom Land gestiftet (2500 Euro). Die Kieler Nachrichten stiften 1000 Euro für die Beste Story.

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Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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