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Kunterbunte Vielfalt erobert den Himmel

Drachenfest Eckernförde Kunterbunte Vielfalt erobert den Himmel

Eigentlich ist es schön, sagt Ole Töpsch aus Kiel: "Wenn die grauen Wolken nicht wären." Gerade hat er sein leuchtendes großes Ahornblatt vom Himmel geholt, damit der selbst genähte Drachen nicht nass wird. Bis zum Schauer am Mittag bietet das Drachenfest in Eckernförde am Sonntag viel fürs Auge.

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Helmut Klonus (60, 2.v.r.) warf beim Drachenfest immer wieder Schoko-Eier von einem pinkfarbenen Drachen ab.

Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

Eckernförde. Jana Zawadzki (28) und ihr Freund Dirk Narwald (41) aus Herne schaffen es nicht mehr, ihre metergroße weiß-türkisfarbene Robbe vor dem Regen zu retten. Nun hoffen sie, dass die Robbe nach dem Aufklaren wieder nach oben gehen kann. Das Paar ist noch gar nicht so lange unter den Drachenfans, aber begeistert. "Die sind alle supernett. Die Gemeinschaft ist echt groß", sagt Jana Zawadzki. Die Robbe ist übrigens ein Drache, der am Boden und am Himmel eingesetzt werden kann. Und es gibt sogar Drachen, die immer am Boden bleiben und dort zum Beispiel hopsen - zum Beispiel Marienkäfer, erklärt die 28-Jährige.

"Man trifft immer Bekannte", sagt auch Herbert Freitag, der mit seiner Frau Bärbel aus dem Ruhrpott an den Eckernförder Südstrand gekommen ist. Dort haben sie mit Mayjana und Henning Clausen aus Flensburg ihre "F-Tailes" steigen lassen - Drachen mit fließendem Schwanz. "Die wirken an jedem Himmel", sagt Herbert Freitag.

Einen schönen Flatterschwanz hat auch der Schmetterling, den Milla (7), Karl (4) und Dana (40) aus Fürstenwalde bei Berlin gen Himmel geschickt haben. Der "innere Schweinehund" von Helmut Klonus (60) aus Kropp fällt dagegen wegen seiner witzigen Zeichnung auf. Die hat der Drachenfan aus dem Verein "Stieg op" mit Stoff appliziert: "Das war auch viel Arbeit."

Hier sehen Sie Bilder vom Drachenfest in Eckernförde

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Von Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

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