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Räuchereimuseum nimmt Formen an

Dritter Bauabschnitt Räuchereimuseum nimmt Formen an

Die Zielgerade ist noch nicht erreicht, doch es geht sichtbar voran: Der Förderverein Alte Fischräucherei nimmt den dritten und somit letzten Bauabschnitt für das Eckernförder Räuchereimuseum in Angriff. Veranschlagt wird dafür eine Zeit von mindestens zwei Jahren.

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Am Ostersonnabend dürfen sich die Besucher des Schauräucherns wieder auf goldene Sprotten freuen, die hier von Christel Sven Harms (links) und Anja Ketelsen präsentiert werden.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Vor fünf Jahren hat der Verein mit Mitteln der Stadt, Spenden und einem Bankkredit das denkmalgeschützte Ensemble der ehemaligen Fischräucherei Hopp in der Altstadt von Eckernförde erworben. Seither wird mit großem ehrenamtlichen Einsatz aus den Reihen der 194 Mitglieder saniert.

Räucheröfen und Schornstein

Der über die Häuser hinweg ragende Schornstein kann wieder genutzt werden, ebenso wie zwei von sechs Räucheröfen. In unregelmäßigen Abständen finden darin Schauräucher-Veranstaltungen statt. Nächster Termin ist am Ostersonnabend , 15. April. Von 11 bis 16 Uhr hat die Öffentlichkeit dann Gelegenheit zu erleben, wie aus Silber Gold gemacht wird.

Traditionsreiches Fischereiwegen

Das heißt: Aus silberfarbenen Sprotten werden goldgelbe Spezialitäten. Ziel des Vereins ist es, mit dem Museum an das traditionsreiche Fischereiwesen von Eckernförde zu erinnern und das lebendig zu halten. Vor 125 Jahren gab es in der Ostseestadt noch 250 Berufsfischer und 29 Räuchereibetriebe. Heute fahren nur noch fünf Fischer auf die Ostsee hinaus, und es gibt gerade mal einen kommerziell betrieben Räuchereibetrieb.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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