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Nächtlicher Ölunfall im Hafen

Eckernförde Nächtlicher Ölunfall im Hafen

Am späten Sonntagabend ist es im Hafen Eckernförde zu einem Ölunfall größeren Ausmaßes gekommen. 45 Rettungskräfte der Eckernförder Feuerwehr und vom Technischen Hilfswerk haben nach Polizeiangaben etwa vier Stunden benötigt, um eine weitere Ausbreitung der zirka 300 Meter mal 300 Meter großen, mit Dieseltreibstoff kontaminierten Wasserfläche zu verhindern.

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Nächtlicher Wassergang der Eckernförder Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes am Borbyer Strand nach einem Ölunfall im Hafenbereich: 45 Einsatzkräfte brauchten etwa vier Stunden, um den Umweltschaden einzudämmen.

Quelle: Uwe Rehbehn

Eckernförde. Der Verursacher sei zunächst unbekannt, polizeiliche Ermittlungen seien jedoch sofort nach Bekanntwerden der Verschmutzung aufgenommen worden. Gemeldet worden sei der Vorfall von einlaufenden Seglern, die auf den Dieselgestank am Borbyer Ufer aufmerksam gemacht hätten.

Nach Angaben von Einsatzleiter Meint Behrmann, Eckernförder Wehrführer, wurden 300 Meter Ölsperren aus Vliesmaterial verlegt. Dazu mussten zahlreiche Einsatzkräfte längere Zeit bauchtief im Wasser arbeiten. Zwei Mehrzweckeinsatzboote der Feuerwehr und des THW waren ebenfalls im Einsatz. Die abgeriegelte Wasserfläche sowie das Ufer wurden anschließend mit Vliesteppichen grob gereinigt.

Die Sperren sollen bis Dienstag liegen bleiben. Ergebnisse zu den gezogenen Wasserproben lagen noch nicht vor. Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN-SH) wurde eingeschaltet. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen unter Tel. 04351/908-0.

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