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Protest gegen Abzug der Kinderstation

Eckernförde Protest gegen Abzug der Kinderstation

Auf die Botschaft kommt es an: Zwar fiel die Mahnwache in Eckernförde gegen den endgültigen Abzug der Kinderstation mehr oder weniger dem Regen zum Opfer. Doch einige Eckernförder nutzten dennoch die Chance, ihrem Ärger über die Entwicklung Luft zu machen.

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Mit einer Mahnwache demonstrierten die Eltern (v.r.) Matthias und Jasmin Wenger, Tino Ostertag und Organisatorin Silke Jürgensen gegen den Abzug der Kinderstation in Eckernförde.

Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

Eckernförde. Silke Jürgensen hatte kurzfristig zur der Mahnwache auf dem Rathausmarkt aufgerufen. Doch als sie anfing, aufzubauen, setzte heftiger Regen ein: "Ich habe gesagt, selbst der Himmel weint", sagt die 42-Jährige. Sie kam dennoch mit einigen Eltern ins Gespräch, und es fand sich auch eine kleine Gruppe, die mit dem Schild "Keine Abschiebung unserer Kinder" protestierte. 

Denn am Montag entscheidet der Kreistag aller Voraussicht nach, dass die Kinderstation der Imland-Klinik mit drei Betten endgültig geschlossen bleibt. Die SPD konnte sich im jüngsten Hauptausschuss nicht mit ihrem Vorstoß durchsetzen, die Station wieder zu öffnen. 

Jasmin Wenger (35), Eckernförderin und Mutter von sieben Kindern, kritisiert, dass dadurch für viele Eltern die Fahrtzeiten länger werden, weil sie künftig nach Rendsburg fahren müssen.  Ihr Mann Matthias Wenger (37) kritisiert, Eckernförde werbe damit, eine Stadt für junge Familien zu sein: "Und dann wird die Kinderstation abgebaut." Auch Tino Osterberg, Vater von drei Kindern, fragt, wie es künftig mit der kurzfristigen schnellen Versorgung für die Kleinen klappen soll.

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Ein Artikel von
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Redaktion Lokales Kiel/SH

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