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Sandaufschüttung ist beendet

Eckernförde Sandaufschüttung ist beendet

Es ist weniger als geplant, aber dennoch eine erhebliche Menge. Rund 4400 Kubikmeter neuen Sand für den Eckernförder Strand wurden in den zurückliegenden Tagen auf dem Seeweg von Aschau ins Ostseebad transportiert. Damit ist es nun vorbei.

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Noch sorgt der dunkle Sand der Aufschüttung für Irritationen. Doch Experten beruhigen: Sobald er trockne, werde er heller.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. Der Grund: Die Qualität des Baggerguts erfüllt nicht mehr die Kriterien, die man an einen feinen Sand stellt. „Der Anteil der organischen Bestandteile nimmt zu. Deshalb haben wir die Lieferungen gestoppt“, erklärte Axel Sperber, Leiter des städtischen Tiefbauamtes, den Mitgliedern des Umweltausschusses.

 Angekündigt worden war ursprünglich eine Menge von 6000 Kubikmetern. Zwei Drittel davon zur Verbreiterung des Abschnitts zwischen Ostsee-Info-Center und der Nixe in Höhe des Ruderclubs, ein Drittel für den Strandbereich vor dem Kurpark. Bei den Ausbaggerungsarbeiten vor Aschau habe man nun jedoch feststellen müssen, dass es inzwischen an gutem Material fehle. Deshalb wurde die Maßnahme vorzeitig beendet.

 Axel Sperber legt jedoch Wert darauf, dass die bisherigen Lieferungen über eine einwandfreie Qualität verfügen. Darin seien bei Untersuchungen weder toxische Bestandteile, noch Schwermetalle oder Fäkalien festgestellt worden worden. Die dunkle Farbe des Sandes habe zunächst für Irritationen gesorgt. Die Bedenken seien jedoch unbegründet, betonte der Mitarbeiter des Bauamtes. Sobald der Sand trockne, werde er erkennbar heller. Er sei nur etwas grobkörniger als der vorhandene Sand, aber ansonsten völlig in Ordnung.

 Das Material stammt von Ausbaggerungsarbeiten vor der Messstelle der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 71 an der Aschauer Lagune. Der Sand, der dabei aus dem Meer geholt wird, wurde Eckernförde vom Bund kostenlos zur Verfügung gestellt. Für den Transport vom Hafen an den Strand und die anschließend erforderlichen Aufschüttungsarbeiten hatte die Stadt 80000 Euro in den Haushalt eingestellt. Diese Summe werde jetzt nicht in vollem Umfang benötigt, machte Bürgermeister Jörg Sibbel deutlich.

 Der Grund für die vorgenommene Aufschüttung dient vor allem dem Küstenschutz. Durch starke Ostwinde und die Strömungen des Wassers in der Bucht wurden in den zurückliegenden Jahren immer wieder größere Mengen des Strandsandes abgetragen. Die weit ins Wasser ragende Mole der WTD 71 hat zudem die natürlichen Sandanspülungen verhindert.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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