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Eckernförde um 500.000 Euro erleichtert

Bewährungsstrafe Eckernförde um 500.000 Euro erleichtert

Ein 64-jähriger Ingenieur hat die Stadt Eckernförde um mindestens 500.000 Euro gebracht. Wegen Untreue und Betrugs in insgesamt 260 Fällen verurteilte ihn das Kieler Landgericht am Mittwoch zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten.

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Wegen Untreue und Betrugs in insgesamt 260 Fällen verurteilte ihn das Kieler Landgericht am Mittwoch zu einer Bewährungsstrafe.

Quelle: Angelika Warmuth/dpa (Symbolfoto)

Eckernförde/Kiel. Als städtischer Angestellter hatte sich der Mann nach Feststellung des Gerichts das Geld an ein von ihm verdeckt unter dem Namen seiner Frau geführtes Berliner Ingenieurbüro auszahlen lassen, wie Gerichtssprecherin Rebekka Kleine sagte. Zwischen Dezember 2006 und November 2011 soll sich der Angeklagte so jeweils Beträge zwischen rund 400 Euro und 5000 Euro verschafft haben.

Zu dem milden Urteil kam es nach einer Verständigung zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Neben dem vollen Geständnis wertete die Wirtschaftsstrafkammer auch strafmildernd, dass die Taten viele Jahre zurückliegen und dem Angeklagten die Tatausübung in der Behörde relativ leicht gemacht wurde. Während der Bewährungszeit von drei Jahren muss der 64-Jährige monatliche Raten zahlen. Das veruntreute Geld soll bei ihm - soweit noch vorhanden - eingezogen werden.

Von dpa

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