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Markt als Treffpunkt funktioniert

Positive Bilanz Markt als Treffpunkt funktioniert

Der Eckernförder Weihnachtsmarkt hat noch bis zum 3. Januar. Mit den vergangenen Wochen des kleinen Buden-Dorfes rund um die St.-Nicolai-Kirche sind Standbetreiber und der Veranstalter Touristik im Wesentlichen zufrieden. Für das nächste Jahr gibt es auch schon neue Ideen.

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Kommendes Jahr soll das Buden-Angebot auf dem Weihnachtsmarkt erweitert werden.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Trotz des milden Wetters war vor allem nach Feierabend und an den Wochenenden der Markt gut besucht. Für das nächste Jahr gibt es allerdings Ideen, das geschrumpfte Stand-Angebot wieder auszuweiten.

 Leute treffen, schnacken, Punsch trinken – als Kommunikationsort hat sich der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr bewährt. Zwar war das Buden-Dorf im Vergleich zu den Vorjahren kleiner und überschaubarer geworden. Trotz des „unweihnachtlichen Wetters“ fand der Markt aber Anklang, zieht Ulrike Dallmann, Veranstaltungsleiterin bei der Touristik, Bilanz. Die Besucher waren vor allem von dem familiengerechten Programm an den Wochenenden angetan. „Ponyreiten und Kutschfahrten liefen sehr gut“, so Dallmann. Aber auch die kleinen Konzerte an den Glühwein-Hütten sowie die Märchenlesungen im Turmcafé und im Domkrug lockten viele kleine und große Zuhörer. Darüber hinaus bereicherten Aktionen wie der Weihnachtsmann, der Nikolaus-Sternmarsch und der Santa-Lucia-Umzug das Marktgeschehen.

 Das Buden-Dorf selbst war enger zusammengerückt. „Kompakt und gemütlich“, nannten es die einen. „War das schon alles?“, fragten sich die anderen. Hendrik-Jens Lückenga, Betreiber der Eckernförder Glühweinhütte, hatte gut zu tun mit dem Verkauf von Heißgetränken. „Der Markt als Treffpunkt funktioniert“, sagt er. Auch Henning Franz, seit 45 Jahren hier mit einer Hütte präsent, bestätigt: „Das ist ein idealer Kommunikationsort“. Will man mehr daraus machen, muss der Markt allerdings ausgeweitet werden. In der Touristik gibt es dazu schon Ideen. Das Problem: Viele Standbetreiber könnten die Länge des Marktes nicht gewährleisten, einige Ältere seien deshalb ausgeschieden, sagt Stadtmarketingmanager Stefan Borgmann. So musste die Standplatzfläche reduziert werden.

 Der Weihnachtsmarkt 2016 könnte dagegen eine Kombination aus Treffpunkt und erweitertem Angebot sein. Der Treff in der Woche mit dem Schwerpunkt Glühwein- und Grillhütten könnte an den Wochenenden durch mehr Kleinbuden mit Kunsthandwerk und Verkauf von Basteleien von Schulklassen ergänzt werden, peilt Borgmann einen Mix an. So wären die Markt-Wochenenden von den Ständen her attraktiver, und die Buden-Betreiber könnten sich auf flexiblere Zeiten einrichten.

 Doch noch locken Punsch und Glühwein auf den diesjährigen Weihnachtsmarkt. Bis zum 3. Januar sind die Verzehrstände von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Silvester wird um 15 Uhr geschlossen, Neujahr ist der Markt komplett zu.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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