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Die Fohlen-Fans aus Barkelsby

Fußballfanklub Die Fohlen-Fans aus Barkelsby

Als sich die Ecktown Fohlen zusammentaten, war der Höhenflug der Fußballer von Borussia Mönchengladbach in dieser Saison noch nicht absehbar. Seit dem 30. August unterstützt der Fanklub aus Barkelsby den Bundesligaverein.

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Ihr Herz schlägt für die Bundesligafußballer von Borussia Mönchengladbach. 30 Fans hat der Fanklub Ecktown Fohlen schon. Diese Jahr will Vorsitzender Rolf Wandrowsky (hockend rechts) weitere Anhänger in den Verein holen.

Quelle: Rainer Krüger

Barkelsby. Inzwischen sind 30 Borussia-Anhänger aus der Region Eckernförde zu Ecktown Fohlen geworden. Angesichts der Zuwachsrate geht Wandrowsky davon aus, dass seine Fohlenherde dieses Jahr weiter wächst.

 „Seit sich meine Eltern 1967 einen Fernseher angeschafft haben, bin ich Gladbach-Fan“, berichtet Wandrowsky (58). Natürlich kann er sich noch an die 70er erinnern, als die Borussia mit Spielern wie Günter Netzer und Jupp Heynckes begeisternden Fußball zelebrierte. Als Fohlen-Elf wurden und werden die Mönchengladbacher wegen ihrer Nachwuchsarbeit bezeichnet, die immer wieder junge Spieler des Vereins in die Bundesligamannschaft nachrücken lässt.

 Aktivitäten der Ecktown-Fans: gemeinsames Ansehen von Spielen – am besten live, aber auch im TV. „Als Fanklub können wir Kartenkontingente beantragen“, erklärt der 2. Vorsitzende Roland Kröger einen Vorteil des Vereins. Dazu kommen „regelmäßige Treffen etwa alle neun Wochen" in der Auperle, dem Vereinsheim des Barkelsbyer SV. Bei der jüngsten Zusammenkunft im Dezember kam Dörte Tramm neu in den Klub. Die 75-jährige Fleckebyerin hat Höhen und Tiefen der Borussia miterlebt. „Jedes Jahr bin ich zum Borussia-Spiel nach Hamburg gefahren, wenn sie in der 1. Liga waren. Sonst zum HSV und zum FC St. Pauli“, erklärte sie. Mit ihr kam auch Sohn Matthias Tramm (44) zu den Fohlen, der seine Mutter zu den Spielen begleitet.

 „Für die Saison 2016/17 wollen wir zwei Dauerkarten reservieren“, nennt Wandrowsky ein Ziel. Wichtiger Termin für dieses Jahr ist natürlich die Begegnung HSV-Borussia am Sonntag, 14. Februar. Wenn alles gut läuft, hofft Wandrowsky auf einen Auftritt wie beim 3:1-Hinrundensieg gegen Bayern München. Als André Schuberts Mannschaft am 5. Dezember dem Meister die erste Saisonniederlage bescherte, war das für Wandrowsky der Höhepunkt der bisherigen Bundesligaspielzeit.

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