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Kita-Plätze haben höchste Priorität

Gettorf/Lindau Kita-Plätze haben höchste Priorität

Die weiterhin steigende Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen ist für die Kommunen eine große Herausforderung. Dies gilt auch für Gettorf. Dort soll der von Bodil Maria Busch (Die Grünen) geleitete Kita-Arbeitskreis in einen gemeindlichen Ausschuss für Kindertagesstätten und -tagespflege umgewandelt werden.

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Da die Nachfrage nach Betreuungsplätzen aktuell größer ist als das Angebot, betreibt die Kita am Sportplatz vorübergehend eine Außenstelle in den alten Kita-Räumen in Revensdorf. Alina (3), Anthony (1) und Mika (1; v.li.) fühlen sich dort wohl.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf/Lindau. Die Fraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben für die Haupt- und Finanzausschusssitzung am Mittwoch, 7. Oktober (19 Uhr, Amtsverwaltung), einen entsprechenden Antrag vorbereitet.

„Es geht um mehr Transparenz und auch darum, Entscheidungen zu beschleunigen“, begründet SPD-Fraktionschef Kurt Arndt den Antrag. Vor dem Hintergrund der ständig zunehmenden Dynamik in Sachen Kinderbetreuung sind sich alle drei Fraktionen einig, dass diese Thematik aus dem Aufgabenbereich des Sozialausschusses ausgelagert werden soll – zunächst befristet auf zwei Jahre. SPD und CDU sollen in dem Ausschuss jeweils zwei Sitze, die Grünen einen Sitz erhalten.

Obwohl die Gemeinde in den vergangenen Jahren reichlich in die Ausweitung der Kita-Kapazitäten investiert hat, muss bei der Bereitstellung von Betreuungsplätzen nachgelegt werden. Geplant sind acht weitere Gruppen. Da diese Kapazitäten aber erst noch geschaffen werden müssen, sind Vereinbarungen mit den Gemeinden Lindau und Neuwittenbek getroffen worden, dass dort vorübergehend Gettorfer Kinder betreut werden können. Außerdem wurde unter der Regie der Kita Parkallee eine Naturkindergartengruppe eingerichtet.

Lag das von der Gemeinde zu tragende Defizit für den Betrieb der Kitas noch bei etwas über 600000 Euro, hat sich der Unterschuss mittlerweile mehr als verdoppelt. Für das laufende Haushaltsjahr muss nach Berechnungen von Büroleiter Tomas Bahr vom Amt Dänischer Wohld voraussichtlich eine Deckungslücke von gut 1,3 Millionen Euro einkalkuliert werden. Kinderbetreuung – Wer bezahlt? Zu diesem Thema laden die SPD-Ortsvereine Gettorf, Lindau, Osdorf und Schinkel für Donnerstag, 15. Oktober, 19.30 Uhr, zu einer Diskussionsveranstaltung im „Santorini“ in Revensdorf ein. Als Experten sind u.a. Serpil Midyatli, Kita-politische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Otto Griefnow, Vorsitzender des Kreis-Jugendhilfeausschusses, und der Gettorfer Haupt- und Finanzausschussvorsitzende Joachim Wendt-Köhler dabei.

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Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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