22 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Zündende Ideen für die Aktivachse

Gettorfer Sportzentrum Zündende Ideen für die Aktivachse

Gehirnjogging für die Aktivachse: Wie soll die 120 Meter lange Promenade aussehen, die demnächst quer durch das neue Gettorfer Sportzentrum führen wird? Darüber machten sich am Sonnabend im Kubiz 30 Teilnehmer eines Ideenworkshops Gedanken. „Es wurden konstruktive Vorschläge entwickelt“, freute sich Landschaftsarchitekt Johannes Kahl, der zu diesem Treffen eingeladen hatte.

Voriger Artikel
Hurra, wir fahr’n nach Dresden!
Nächster Artikel
Fans wollen eine Rolle spielen

Rundgang über die Baustelle: Landschaftsarchitekt Johannes Kahl (links) erklärt den Workshop-Teilnehmern den Aufbau der Aktivachse.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Rund 5,4 Millionen Euro lässt sich die Gemeinde Gettorf ihr neues Sportzentrum an der Isarnwohld-Schule kosten. Die Bauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren. „Was hier entsteht, ist wirklich der Hammer“, ist Johannes Kahl überzeugt. Beim Bummeln über die von ihm entwickelte Aktivachse haben die Besucher des Sportzentrum künftig von einer leicht erhöhten Position aus einen freien Blick über alle Spielfelder.

 „Auf der Aktivachse wollen wir ein vielfältiges Angebot schaffen – für Sportler und Nichtsportler“, so der Wunsch von Bürgermeister Jürgen Baasch (SPD). Eben diese Vielfalt spiegelten auch die Teilnehmer des Ideenworkshops wider. Ob Jugend- oder Seniorenbeiratsmitglieder, ob Schüler oder Lehrer, ob Vereinsfunktionäre oder Kommunalpolitiker – sie alle hatten am Wochenende ein paar Stunden ihrer Freizeit geopfert, um gemeinsam zu erarbeiten, wie eine attraktive Aktivachse aussehen muss.

 „Wir haben bereits in der Schule mit unserem Sportlehrer Herrn Göth über die Aktivachse gesprochen“, sagte der Isarnwohld-Schüler Malte-Clement (17). Und was ist dabei herausgekommen? „Uns geht es darum, auf der Aktivachse Voraussetzungen für funktionales Training, also Training mit dem eigenen Körpergewicht, zu schaffen“, so Patrick Göth. Dafür seien zum Beispiel Metallgerüste nötig. Die Aktivachse bietet nach seinen Worten auch die große Chance, den Lebensraum Schule auch für außerschulische Aktivitäten interessanter zu machen.

 Einen niederschwelligen Fitnesspfad, der Kraft aufbaut, die Koordination und die Konzentration seiner Nutzer schult und zu Wiederholungen anregt, brachte Seniorenbeiratsvorsitzender Roland Lauterbach ins Spiel. Auch eine Tanzfläche und locker verteilte Sitzgelegenheiten könne er sich gut vorstellen.

 Dass ein so massiver Eingriff in die Landschaft eine engagierte Naturschützerin wie Cornelia Fürst vom Arbeitskreis Umweltschutz nicht glücklich macht, versteht sich von selbst. „Aber man muss auch an den Menschen denken“, sagte sie, als Johannes Kahl mit den Workshop-Teilnehmern einen Rundgang über die Baustelle unternahm. Cornelia Fürst setzte sich dafür ein, dass auf der Aktivachse naturnah gestaltete Blumeninseln entstehen.

 Und welche Ideen wurden sonst noch entwickelt? Eine volle Pinnwand zeigte, dass der Worskhop im Kubiz eine Quelle der Inspiration war. Die Stichworte reichten von einer mobilen Bühne über eine Tischtennisplatte und einen Brunnen bis hin zu W-Lan und einer Grillhütte.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3