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Mit Quak und Co. zum Sieg

Eckernförde Mit Quak und Co. zum Sieg

Generalprobe am Eckernförder Hafen: Entenrennen. Für einen guten Zweck sollen am Sonntag, 12. Juli, im Rahmen der Sprottentage erstmals 2000 von ihnen auf die (Wasser-)Piste gehen. Veranstalter ist der Serviceclub Round Table 80 (RT 80) Eckernförde, der für die einzelnen Enten sogenannte Rennlizenzen für jeweils fünf Euro verkauft.

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Sammeln für die Hospizinitiative: Round Tabler Per Hansen, Lars Schipmann, Martin Paasch, Florian Schattat, Markus Seibel, Hauke Meyer, Jan Janzen, Andreas Nachtigal und Torben Gosch (von links).

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. Der Erlös der gelben Aktion geht an die Hospiz-Initiative Eckernförde. „Wir wollen Geschichte schreiben und den Sprottentagen ein immer wiederkehrendes Ereignis hinzufügen“, so Round Tabler Martin Paasch.

 Zwei Wochen Vorbereitung liegen hinter dem Organisationsteam des RT 80. „Für zwei von uns entwickelte sich das zu einem Vollzeitjob“, blickt Paasch zurück. Am Dienstagabend wird es ernst, als der Ablauf mit allen Einsatzkräften geübt werden soll. „Ein bisschen viel Häuptlinge und wenig Indianer“, merkt Meint Behrmann von der Freiwilligen Feuerwehr Eckernförde an, dessen Mannschaft die Aktion hilfreich unterstützt. Seine Leute sind klare Strukturen gewohnt, Behrmanns Kommando gilt. Der Serviceclub muss sich erst finden, da es sich um eine Premiere handelt. Alle packen mit an, als Ölsperren als Rennbahnbegrenzungen im Wasser zwischen Fischersteg und Holzbrücke justiert werden müssen.

 Nach zweieinhalb Stunden heißt es: Enten ins Wasser. Da die Rennrichtung entgegen der Windrichtung ist, hilft die Feuerwehr mit einem kräftigen Wasserstrahl und treibt die quietschgelben Plastiktierchen in Richtung Holzbrücke. Behutsam nähert sich das Feld dem Ziel, durch einen Engpass passieren die Enten dieses.

 Die Idee übernahmen die Eckernförder von einem Partnerclub aus Tübingen, und von dort wurden auch die Enten geliehen. Jede ist mit einer Nummer versehen, sodass die insgesamt 177 Gewinne später auch ihrem Besitzer zugeordnet werden können. „Die Idee ist nicht ganz neu, solche Aktionen gibt es auch in Neumünster und in Kiel“, sagt Präsident Andreas Nachtigal. Aber sie sei sehr erfolgreich und effektiv, um etwas für einen guten Zweck zu erreichen. Die Zusage der Touristik, die Veranstaltung in die Sprottentage zu integrieren, sei ebenso hilfreich gewesen wie die Unterstützung der Stadtwerke als Hafenbetreiber, die Fläche nutzen zu können.

 Um 11.30 Uhr fällt der Startschuss am Hafen, und wer noch Rennlizenzen erwerben möchte, hat spätestens am Sprottensonntag am Hafen ab 10 Uhr noch Gelegenheit dazu.

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