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Dea hält die Entscheidung weiter offen

Erdölförderung Dea hält die Entscheidung weiter offen

Für Dea scheint die Entscheidung über die Erdölsuche in Schwedeneck noch nicht vom Tisch zu sein: Ein Sprecher erklärte am Dienstag, man gehe davon aus, noch bis Ende März eine Verlängerung beantragen zu können. Zudem verwies er darauf, dass Dea auch einen neuen Antrag stellen könnte.

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An die Zeit der Erdölförderung erinnert diese Pferdekopfpumpe in Sprenge.

Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

Schwedeneck. "Nach unserer Erkenntnis sieht das Bundesberggesetz keine Frist für den Antrag auf Verlängerung einer Bewilligung vor", erklärte Dea-Pressesprecher Derek Mösche. Die Deutsche Erdöl-AG könne deshalb noch bis Ende März dafür einen Antrag stellen. Dann endet die für vier Jahre ausgestellte Bergbauberechtigung.

Entscheidend ist Wirtschaftlichkeit

Der Pressesprecher wies zudem darauf hin, dass es Dea auch freistehe, "nach Ablauf der Frist einen neuen Antrag auf Bewilligung zu stellen". Entscheidend sei, wie die Wirtschaftlichkeit des Projektes bewertet wird. Ein Ergebnis zeichne sich ab, "das wir in Kürze mitteilen werden".

Auch das Kieler Umweltministerium vertrat die Ansicht, dass Dea vor dem 31. März 2017 noch einen Antrag auf Verlängerung stellen könnte. Anders sah das Reinhard Knof, Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager: Die Fristen dafür seien nicht mehr zu erfüllen, meinte er. "Es geht nur um die Verunsicherung der Bürger", sagte Knof.

Von Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

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