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Ein Besuch in der Sandkiste

Gettorfs Neubaugebiet Ein Besuch in der Sandkiste

Orangefarbene Radlader und Bagger wuseln hin und her. Pausenlos schaffen riesige Kieslaster neuen Füllboden heran. Auf dem alten Sportplatz am Ringweg geht es zu wie auf einem Ameisenhügel. Bis zum 15. November müssen die Mitarbeiter mit den Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet Triangel fertig sein.

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Zufrieden mit dem Baufortschritt (v.li.): Tiefbauunternehmer Volker Brandt, Bauamtsleiter Sönke Jacobsen, Planer Marc Stümke.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Rund drei Hektar groß ist das Gelände, auf dem ab dem Herbst 43 Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser hochgezogen werden. „Einst war das hier eine Kiesgrube“, erzählt Marc Stümke. Der Ingenieur vom Büro BCS aus Rendsburg hat das Neubaugebiet geplant. Die größte Herausforderung? „Wir mussten dafür sorgen, dass das Regenwasser im freien Gefälle zum Steenredder ablaufen kann“, sagt Stümke. Um ein genügend starkes Gefälle zu erreichen und damit die künftigen Entsorgungsleitungen ausreichend genug überdeckt sind, muss das Gelände aufgefüllt werden – im nördlichen Bereich, wo die neue Kita gebaut wird (heute ist Grundsteinlegung), um 70 bis 80 Zentimeter, im südlichen Bereich um 20 bis 30 Zentimeter. „Insgesamt werden 30000 Kubikmeter Boden bewegt“, erläutert Bürgermeister Jürgen Baasch. Das entspricht 2000 Lkw-Ladungen. Der Füllboden wird nach Auskunft von Tiefbauunternehmer Volker Brandt aus Alt Duvenstedt und Gammelby herangefahren. Die Auffüllarbeiten sollen bis Mai/Juni abgeschlossen sein.

 Die Regenwasserrohre – insgesamt rund 1800 Meter – haben einen Durchmesser von bis zu 800 Millimetern, die Schmutzwasserleitungen, die an das Netz am Ringweg anschließen, kommen auf eine Länge von 1000 Metern und einen Durchmesser von 200 Millimetern. Die ersten Wasserleitungen des WBV Dänischer Wohld kommen ab dem 4. April in die Erde. Die Wasserrohre sind mit 1000 Metern gleich lang wie die anderen Versorgungsleitungen für Gas, Strom und Breitband.

 In die Böschung entlang der Bahnschienen kommt eine zwei Meter hohe Lärmschutzwand, die künftige Erschließungsstraße wird nach der Aufschüttung zum Teil in die jetzige Böschung im nordöstlichen Bereich ragen.

 „Die Arbeiten kommen gut voran; wir liegen voll im Zeitplan“, freut sich Bauamtsleiter Sönke Jacobsen. Insgesamt kostet die Erschließung des neuen Wohngebiets rund drei Millionen Euro. Der Auftrag an die Firma Heinrich Brandt, der bis Mitte November abgearbeitet sein muss, beinhaltet auch die Pflasterung der Erschließungsstraße.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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