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Dieses Team will Großes wuppen

Jugendparlament Dieses Team will Großes wuppen

Im März wird Eckernförde Austragungsort des Schulwettbewerbs des Europäischen Jugendparlaments in Deutschland sein. Das erste Mal in der Ostseestadt und bundesweit das erste Mal in einer Waldorfschule. Jetzt traf sich das 16-köpfige Organisationsteam, um die Sitzung vorzubereiten.

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Jana Jarck und Ole Petersen (vorne links) und ihr Team organisieren das Europäische Jugendparlament in der Eckernförder Waldorfschule und im Kieler Landtag im kommenden März.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde.  Projektleiter sind Jana Jarck und Ole Petersen, beide ehemalige Jungmannschüler aus Eckernförde. Sie sind für den reibungslosen Ablauf der regionalen Auswahlsitzung verantwortlich. Diese ist Teil eines jährlichen bundesweiten Schulwettbewerbs, bei sich Teilnehmer für die nationale Auswahlsitzung in Lübeck qualifizieren können. Dabei sollen sich die Teilnehmer sowohl thematisch mit der Frage der Vereinbarkeit von Wirtschaftlichkeit und Ökologie im Tourismus auseinandersetzen als auch die Strukturen und Prozesse der Europäischen Union hautnah erleben.

 Den ehrenamtlich arbeitenden Jugendlichen werde dabei einiges abverlangt, so Waldorfschul-Geschäftsführer Holger Neumann, der die Räumlichkeiten für den Zeitraum gerne zur Verfügung stellt. Auch seine Schule ist mit einem siebenköpfigen Team beim Wettbewerb dabei. „Wir sehen die Sitzung als große Chance auch für unsere Schüler, international Beziehungen zu knüpfen und sich in den Debatten, die generell auf Englisch geführt werden, zu messen.“

 In der Waldorfschule wird die Hälfte der Sitzungen stattfinden, die andere Hälfte wird sich auf den Landtag in Kiel konzentrieren. Daraus resultieren auch die beiden Schirmherren der Veranstaltung: Eckernfördes Bürgermeister Jörg Sibbel und Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur, und Europa des Landes Schleswig-Holstein.

 „Uns geht es in den Debatten vor allem darum, eigene Standpunkte vertreten zu lernen“, so Jana Jarck. Für das Thema Tourismus sei Eckernförde ein idealer Standort, bestimme Tourismus doch einen wesentlichen Teil des Wirtschaftslebens der Stadt. Sie sei gespannt, was am Ende der Tagung an Ergebnissen herauskommt.

 Für die private Waldorfschule ist die Tagung eine logistische Herausforderung. Bis zu 160 Jugendliche müssen in der Schule versorgt und untergebracht werden. Auch müssen dafür noch sanitäre Räume umgebaut werden. „Wir können finanzielle Unterstützung gebrauchen“, so Neumann, der dafür einige Investitionen stemmen muss.

 Das Europäische Jugendparlament möchte den internationalen Austausch junger Menschen in Europa fördern und als Plattform für politische Debatten stehen. Es ist in 41 Ländern vertreten.

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