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Wie aus einem Eimer ein See entstand

Film-Dokumentation Wie aus einem Eimer ein See entstand

Mal ganz ehrlich: Wer hätte gedacht, dass man anhand eines zum Preis von 5,90 Mark im Baumarkt erstandenen Mörteleimers einen rund 1,5 Hektar großen See entstehen lassen kann? Weil die Entstehungsgeschichte des Sees so skurril ist, hat sie der Dokumentarfilmer Sven Bohde aufgegriffen. Vermutlich keiner.

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Michael Packschies erklärt Sven Bohde die Entstehung des Eimersees, während Daniel Wehrend und Tim Butenschön (von links) das Ganze aufzeichnen.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Michael Packschies hat an seine Idee geglaubt und alle Zweifler überzeugt. Am 6. Dezember 1990 stieg der Leiter der Abteilung für Naturschutz und Landschaftspflege im Eckernförder Rathaus in einen Kontrollschacht und verkeilte darin den besagten Eimer, sodass der Ablauf des verrohrten Lachsenbaches verschlossen wurde. Es war die Geburtsstunde des Borbyer Eimersees, der sich im Laufe der Jahre zu einem einzigartigen Biotop entwickelt hat. Viele seltene Tiere haben den See als Lebensraum angenommen. Unter anderem der Eisvogel, aber auch Bekassinen, Höckerschwäne und Teichrallen. An seinem Ufer und im Wasser wachsen und gedeihen unter anderem der Breitblättrige Rohrkolben, das Zottige Weidenröschen und der Kriechende Hahnenfuß. Besucher können sich aber auch an Sumpfdotterblumen, Moor-Labkraut und Berlen erfreuen.

Am Sonntag, 6. Dezember 2015, also auf den Tag genau 25 Jahren später, feiert der im Sommer von Sven Bohde gedrehte und von der Stadt finanzierte Film um 11 Uhr im Ratssaal des Eckernförder Rathauses Premiere. Er ist 16 Minuten lang. Im Anschluss an die Vorstellung wird der in Kiel lebende Sven Bohde sein kleines Filmteam vorstellen. Auch Michael Packschies wird bei der Premiere anwesend sein.

Aufgrund der begrenzten Anzahl von Plätzen ist eine Anmeldung per E-Mail an sven@bohde.medien.de mit Anzahl der gewünschten Plätze erforderlich (bitte Bestätigung abwarten). Nach der Premiere wird der Film um 12.30, 13 und 13.30 Uhr weitere Male gezeigt. Der Eintritt ist kostenfrei.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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