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Reger Austausch im Internationalen Café

Flüchtlingshilfe Reger Austausch im Internationalen Café

Treffpunkt, Infobörse, Ablenkung von den Alltagssorgen: Das Internationale Café hat sich in Dänischenhagen etabliert. Ein Team von ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern des Amtes und der Kirchengemeinde lädt alle zwei Monate ins Gemeindehaus der Kirche ein. Zurzeit beschäftigt viele die Wohnungssuche.

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Berevan Habash (v.l., 27) mit Tochter Romans (2) und Mutter Fatima Ali (44) blicken zuversichtlich in die Zukunft. 

Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

Dänischenhagen. Im Eingangsbereich stehen mehrere Kinderwagen, aus dem großen Saal ist Stimmengewirr zu hören. Im Flur des Gemeindehauses stehen an einem Tisch Anja Bolde von der Kirchengemeinde und Maike Taetz von der Flüchtlingshilfe und begrüßen die Ankommenden.

Wohnungssuche ist bei vielen Thema

Ein paar Kinder spielen schon temperamentvoll hinten am Kickertisch, andere beschäftigen sich etwas stiller mit Bauklötzen. Nachher, erklärt Andrea Bolde, soll das schöne Wetter noch genutzt werden, um draußen zu spielen. Sie hat ein riesiges buntes Tuch mitgebracht, das später im Garten des Gemeindehauses in die Luft geschwungen wird und noch für viel Heiterkeit sorgt.

Fast alle Tische im Gemeindesaal sind voll besetzt, der Geräuschpegel ist hoch. Was vielen Helfern und zurzeit Sorgen macht, ist die schwierige Wohnungssuche. Die beginnt, wenn die Flüchtlinge einen Aufenthaltsstatus bekommen haben – meist erst mal nur für ein Jahr. So geht es auch Berevan Habash (27) mit Mann und Tochter. Immerhin: Nach einem Dreivierteljahr Suche kann die syrische Familie am Wochenende ihre neue Wohnung in Kiel-Schilksee beziehen.

Alle zwei Monate öffnet das Internationale Café in Dänischenhagen im Gemeindehaus der Kirche seine Türen. Der Zuspruch ist rege.

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Ein Artikel von
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Redaktion Lokales Kiel/SH

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