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Lernwerkstätten für Grundschüler

Fritz-Reuter-Schule Lernwerkstätten für Grundschüler

Die Fritz-Reuter-Schule in Eckernförde stellt sich der Zukunft. Die Regionalschule, deren weiterführender Teil ausläuft, geht für den Grundschulbereich mit Neuerungen in das kommende Schuljahr. Dazu gehören Lernwerkstätten, Verzicht auf Noten und die Einführung einer flexiblen Eingangsphase.

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Vertrauen bilden: Beim Sommerfest am Freitag führen Fabian (10, l.) und Renee (11) die neunjährige Sarah mit verbundenen Augen über den Parcours.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Mit dem Auslaufen der Regionalschule entsteht neuer Platz, den die Fritz-Reuter-Schule nutzen will. So sind drei sogenannte Werkstatträume geplant für die Sparten Heimat-/Welt-/Sachkunde, Deutsch und Mathematik. In diesen Lernwerkstätten sitzen Schüler jahrgangsübergreifend zusammen und befassen sich selbstständig mit Themen, die sie selbst auswählen. „Beispielsweise in Deutsch können die Schüler ein Tafel-Theater erarbeiten“, erläutert die stellvertretende Schulleiterin Sabine Herrmann. Ziel ist es, miteinander und voneinander zu lernen. Die Lehrkräfte gehen die Werkstatt-Idee voller Energie an, haben dafür sogar an der Eichendorfschule Kronshagen hospitiert.

Weiter wird es ab kommendem Schuljahr eine feste, betreute Ankommenszeit ab 7.30 Uhr geben, eine Viertelstunde, bevor der Unterricht beginnt. In der Mensa ist dann eine Müslistation der Schulsozialarbeit aufgebaut für Schüler, die noch nicht gefrühstückt haben. Zudem beginnt der Unterricht mit einem festen Morgenkreis als Einführung in den Tag. Ab 2016/17 verzichtet die Fritz-Reuter-Schule außerdem auf Noten für den Grundschulbereich. Die Eltern bekommen zur Orientierung stattdessen einen „Lernweg“ an die Hand.

Aktuell arbeitet die Schule darüber hinaus an einer flexiblen Eingangsphase, die 2017/18 eingeführt werden soll. „Schwächere Schüler werden gestützt und fittere nicht ausgebremst“, sagt Herrmann. So können Schüler, die mehr Förderbedarf haben, ein drittes Jahr in der zweijährigen Eingangsphase verbleiben. „Jeder soll die Zeit bekommen, die er braucht“, so die stellvertretende Schulleiterin.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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