1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Verdachtsfälle auch in Rendsburg-Eckernförde

Geflügelpest Verdachtsfälle auch in Rendsburg-Eckernförde

In Schleswig-Holstein gibt es weitere Verdachtsfälle von Geflügelpest bei Wildvögeln. Enten aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde seien am Mittwoch in ersten Untersuchungen positiv auf Influenza-A-Viren des Subtyps H5 getestet worden, teilte das Landwirtschaftsministerium in Kiel mit.

Voriger Artikel
Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt
Nächster Artikel
Marktmeister mit Durchblick

Zunächst waren die toten Vögel am Großen Plöner See gefunden worden. Jetzt gibt es auch im Kreis Rendsburg-Eckernförde Verdachtsfälle.

Quelle: Dirk Schneider

Kiel. Eine endgültige Feststellung der Geflügelpest durch das zuständige Friedrich-Löffler-Institut (FLI) auf der Ostseeinsel Riems (Mecklenburg-Vorpommern) stand demnach zunächst noch aus.

„Eine Ausweitung der Verdachtsgebiete ist nicht überraschend angesichts des massiven Krankheitsgeschehens“, sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Bisher wurden tote Wildvögel mit dem Geflügelpest-Erreger H5N8 an acht Seen im Kreis Plön entdeckt. Am Mittwoch wurden tote Wildvögel auch an zwei Seen im Kreis Segeberg entdeckt. Für sie standen die Laborergebnisse zunächst aus.

Bürgertelefon wird eingerichtet

Um Fragen von Bürgern zu beantworten, richtet das Land ein Bürgertelefon ein. Dieses ist von Donnerstag an ab 10 Uhr freigeschaltet und von da zunächst werktags von 9 bis 17 Uhr besetzt und unter Tel. 0431/ 160 6666 erreichbar. Zudem hat der betroffene Kreis Plön ab 10. November unter der Telefonnummer 04522/74387 Mo-Do von 8.30-17 Uhr, Fr 8.30-13 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeige
Mehr zum Artikel
Umweltministerium
Foto: Die Geflügelpest ist inzwischen auch in Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg sowie in Polen, Ungarn, Österreich und der Schweiz aufgetreten.

Erstmals ist die Geflügelpest bei Hausgeflügel in Schleswig-Holstein nachgewiesen. 18 Puten sind verendet. Alles andere Geflügel des Halters muss jetzt getötet werden. Das hat das Umweltministerium bekanntgegeben.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3