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Gellert läuft zum Fünfkampfsieg

Eckernförde Gellert läuft zum Fünfkampfsieg

Die Erfolgsgeschichte geht weiter. Mit Giacomo Gellert als bestem Einzelstarter und dem zweiten Platz als Team haben die deutschen Maritimen Fünfkämpfer das Sieben-Nationen-Turnier im heimischen Eckernförde beendet.

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Im Amphibischen Geländelauf ließ Giacomo Gellert (vorne) den Dänen Ronni Björn knapp hinter sich.

Quelle: Rainer Krüger

Eckernförde. Nach dem von 2015 auf 2016 vollzogenen Umbruch in der Mannschaft ist ihr Chef Björn Stanislowski mit dem am Donnerstag erzielten Endergebnis „absolut zufrieden“.  Schon nach vier Wettbewerben des Soldatenspezialsports am Mittwochabend hatte Gellert vor Mateusz Szurmiej aus Polen und Ronni Björn aus Dänemark das aus 31 Athleten bestehende Feld angeführt. Gegen beide trat er auch im Schlusswettbewerb – dem Amphibischen Geländelauf – an. Der besteht im Soldatenmehrkampf aus verschiedenen Elementen. So gehört auch eine Paddelstrecke und Schießen dazu. Als letzte Sonderprüfung steht das Handgranatenzielwerfen an. Dort wurde das Rennen noch spannender, als es dem 27-jährigen Gellert gefiel. Der im Lauftrio führende Gellert verwarf nämlich fünf der sechs zur Verfügung stehenden Handgranatenattrappen. Erst die letzte traf. „Die Fehlwürfe kosteten Zeit. Und mir wurde zugerufen, dass Björn aufgeschlossen hatte. Also bin noch mal durchgestartet“, berichtete Gellert. Schließlich schaffte er es 1,4 Sekunden vor dem Dänen ins Ziel.

 Zusammen mit seinen Kameraden Domenique Bogs und Tan-Hieu Mach kam Gellert im deutschen Team hinter Polen auf den zweiten Rang der Teamwertung. Großes Lob gab es Björn Stanislowski, seit diesem Jahr neuer Leiter der Eckernförder Sportfördergruppe der Bundeswehr, für die zwei weiteren Deutschen. „Philipp Kühn und Bjarne Sörensen sind erst in diesem Jahr mit dem Maritimen Fünfkampf gestartet. Beide sind unter den Top 20. Das sind Super-Ergebnisse“, fand er. Kühn landete auf Platz 20 und Sörensen auf Platz 18.

 Trainiert wird das Team von Matthias Wesemann. 2015 beendete der fünffache Einzelweltmeister seine Laufbahn als Sportler. Für Gellert, der seit 2010 in der Gruppe ist, bedeutete das einen Rollenwechsel.

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