25 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Nein zu neuen Windrädern

Neudorf-Bornstein Nein zu neuen Windrädern

Beifall für das Votum von Neudorf-Bornsteins Gemeindevertretern: Einstimmig sprachen sie sich am Donnerstag gegen die Nutzung von Windenergieeignungsflächen in der Kommune aus. Applaus dafür spendeten Mitglieder der Bürgerinitiative Gegenwind Bornstein.

Voriger Artikel
Tourismusabgabe bleibt, wie sie ist
Nächster Artikel
Aalregatta wieder Auftakt-Wettfahrt

In Holtsee und damit direkter Nachbarschaft von Neudorf-Bornstein stehen Windräder. Nun lehnen die Gemeindevertreter die Nutzung von Windeignungsflächen in ihrer Kommune ab.

Quelle: Rainer Krüger

Neudorf-Bornstein. „Nach dieser Stellungnahme der Gemeinde bin ich etwas beruhigter“, sagte Initiativensprecherin Christine Nissen. Die dieses Frühjahr gegründete Initiative wendet sich gegen zwei neue Abwägungsbereiche für Windenenergienutzung im Vorentwurf des neuen Regionalplans. Falls das Papier so verwirklicht wird, könnten in nur 450 Metern Abstand zu Wohnhäusern Windräder gebaut werden. Das will die Initiative vor allem durch neue Informationen für die planende Staatskanzlei verhindern.

 Wie in der Sitzung deutlich wurde, hatten Gegenwind-Aktivisten schon relevante Informationen gesammelt. Die betrafen das sogenannte Polizeiland. Die 18,1 Hektar große Fläche befindet sich im Eigentum der Kommune und gehört teilweise zu den Windeignungsflächen. Zudem zählt sie zum Ökokonto der Gemeinde. Da der Naturschutz dort hohen Stellenwert hat, hat die Unterere Naturschutzbehörde (UNB) des Kreises einen besonderen Blick auf die Fläche. „Wir haben festgestellt, dass dort seltene Vögel wie Sumpfohreule und Braunkehlchen leben. Davon wusste die UNB noch nichts“, sagte Nissen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3