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Getränkemarkt schließt Baulücke

Altenholz Getränkemarkt schließt Baulücke

Das Ende der Sandkuhle scheint besiegelt. In der Baulücke im Erdbeerfeld zwischen Edeka und der neuen Sparkassenfiliale soll ein Getränkemarkt entstehen.

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Anfang 2016 soll hier ein Edeka-Getränkemarkt entstehen. Benjamin Baasch, Marktleiter von Edeka-Johannsen, freut sich schon.

Quelle: Lutz Timm

Altenholz. „Ja, das stimmt. Und wir sind die Betreiber“, bestätigte Jürgen Johannsen vom Edeka-Markt gegenüber unserer Zeitung. „Es wird ein Markt mit großem Sortiment, der uns im Bestandsmarkt reichlich Platz für viele Innovationen bietet.“

Rund 850 Quadratmeter groß soll der Getränkemarkt werden, der in einem eigenständigen Gebäude ohne bauliche Verbindung zum Edeka-Markt errichtet werden muss. So schreibt es der Bebauungsplan vor. „Die frei werdende Fläche im Bestandsmarkt wollen wir nutzen, um unser Sortiment zu modernisieren und für den Kunden weitere Angebote zu etablieren“, erläutert der Gettorfer Kaufmann Johannsen. Pläne zur Erweiterung der Verkaufsfläche des Edeka-Markts bestehen schon lange, seit 2011 liegt eine Baugenehmigung für einen Fachmarkt in der Baulücke vor. Ursprünglich wollte Johannsen den bestehenden Markt erweitern, eine notwendige B-Plan-Änderung lehnte die Gemeindevertretung jedoch ab. Ein Einzelhandelsgutachten hatte damals eine mögliche Abschöpfung der Kaufkraft zu Lasten anderer Nahversorgungseinrichtungen attestiert.

Die Errichtung eines eigenständigen Getränkemarkts ist laut B-Plan allerdings grundsätzlich möglich. „Wer den Markt dann nutzt, ist letztendlich die Entscheidung des Grundstückseigentümers“, erläuterte Jens Becker, Büroleiter im Rathaus. Bei der Bauvoranfrage habe der Bauausschuss bei Details eine Befreiung aussprechen müssen, diese jedoch auch erteilt.

„Der Kreis will die Bauvoranfrage günstig bescheiden, sie soll nächste Woche kommen“, bestätigte Jens-Henrik Gerdes vom Eigentümer der Fläche, der Investitionsgesellschaft May & Co Wohn- und Gewerbebauten. „Der Bauantrag ist schon fertig und soll dann gestellt werden.“ Den Baubeginn des Getränkemarkts, der später an Edeka vermietet wird, schätzt er auf das Frühjahr 2016.

Dass es jetzt ein zusätzlicher Markt anstatt einer Erweiterung des bestehenden Marktes geworden ist, nimmt Johannsen sportlich. „Das Leben ist voller Kompromisse. Jetzt wollen wir das Beste daraus machen“, befand er. Auch Marktleiter Benjamin Baasch sieht einen großen Vorteil in der indirekten Erweiterung. Mit der externen Fläche für den Getränkeverkauf können in dem 1600 Quadratmeter großen Markt notwendige Neuerungen verwirklicht werden. „Das ist ein sehr interessantes Feld. Dadurch können wir unseren Kunden eine höhere Frischekompetenz anbieten“, sagte er. Denkbar sei etwa eine Salatbar und eine Vergrößerung des Sortiments im Bereich veganer und regionaler Produkte.

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