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Erste Kontakte geknüpft

30 Firmen präsentierten sich: Erste Kontakte geknüpft

Welche Arbeit fällt in einer Zahnarztpraxis oder Treppenbaufirma, bei Banken und Versicherungen, im Supermarkt oder Kosmetiksalon an? Auf der 2. Gettorfer Ausbildungsmesse am Freitag im Kultur- und Bildungszentrum erhielten hunderte Isarnwohld-Schüler einen Einblick in verschiedenste Berufe.

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Auf der Ausbildungsmesse in Gettorf informierten sich hunderte Isarnwohld-Schüler an rund 30 Ständen.

Quelle: Jan Torben Budde

Gettorf. Wie schon bei der Premiere im vergangenen Jahr waren rund 30 Aussteller dabei: Handwerks-, Gesundheits- und soziale Berufe, Berufe aus Einzelhandel, Verwaltung, Sport und Tourismus wurden präsentiert. „Wir leben in einer konjunkturell unruhigen Zeit“, sagte Schulleiterin Marion Burkhart. Sie riet den Jugendlichen zu einer Ausbildung als Fundament für die Zukunft.

 Was sollten Azubis mitbringen? Für Michael Petersen, Betriebsleiter eines Gettorfer Kfz-Services, eine klare Sache: „Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit.“ Diese Tugenden sind laut Kfz-Meister beim Nachwuchs längst nicht immer selbstverständlich. „Wir suchen Lehrlinge, die Spaß am Beruf haben“, so der 43-Jährige. 2014 wurde der Betrieb auf der Messe sogar fündig: Isarnwohld-Schüler Lukas Laaser, der noch die zehnte Klasse besucht, soll kommendes Jahr einen Ausbildungsvertrag erhalten. Er bringt Petersen zufolge die Voraussetzungen mit, absolvierte ein Praktikum und guckt den Profis in der Werkstatt seitdem regelmäßig über die Schulter. „Für den Beruf interessiere ich mich schon lange“, erzählte der 16-Jährige.

 Sein Mitschüler Per Kruse möchte gern weiter die Schulbank drücken, noch das Abitur machen. Dem 15-Jährigen schwebt die gehobene Polizei-Laufbahn vor. Neuntklässlerin Chiara Nagel (14) möchte ebenfalls Abi machen, dann ein Jahr nach Amerika und anschließend eventuell eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau absolvieren.

 Unterdessen herrschte am Stand einer Bäckerei großer Andrang. „Wir bieten ein Quiz an, bei dem man einen Muffin gewinnen kann“, erklärte Stina Gysler, „so kommt man ins Gespräch.“ Was Bewerber in einem Vorstellungsgespräch beachten sollten, erfuhren die Schüler in Workshops. Kostproben? Klar, Pünktlichkeit. „Zudem sollte man schon etwas über den Beruf wissen, den Gesprächspartner ausreden lassen und nicht schüchtern sein“, riet Oliver Milhahn vom Ausbildungsverbund Eckernförde.

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