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"Großartige Zukunft“ für den GSC

Gettorf "Großartige Zukunft“ für den GSC

Die neuen Kunstrasenplätze sorgen schon für Begeisterung bei den Fußballern. Hans-Dieter Paasch, Vorsitzender des Gettorfer Sportclubs (GSC), sprach am Mittwochabend von einem „Meilenstein“. Nicht überraschend war das neue Sportzentrum das Gesprächsthema in der Mitgliederversammlung mit rund 140 Besuchern.

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Kreismeister, Pokalsieger und Gewinner des Gettorfer Hallenturniers: Die E1-Jugend des GSC und ihr Betreuergespann Stefan Zimmermann (hinten von links), Thomas Gude und Markus Rothenhagen gehörte zu den Geehrten in der Mitgliederversammlung.

Quelle: Jan Torben Budde

Gettorf. „Jetzt, wo die neue Sportanlage zu erkennen ist, haben sich auch viele Kritiker davon überzeugen lassen, dass die neue Anlage an der Süderstraße tolle Qualitäten hat“, freute sich der GSC-Chef. Gerade ältere Vereinsmitglieder sahen den Wegzug vom Sportgelände am Ringweg skeptisch.

Für die Wehmut zeigte Bürgermeister Jürgen Baasch (SPD) durchaus Verständnis. Am alten Gelände klebe Herzblut dieser „Hardliner“, die dort viel Arbeit und Schweiß investiert hätten. Die Beschwerden aus der Nachbarschaft über den Lärm während des Spielbetriebs nannte er als einen Grund für die Verlagerung des Sportgeländes an die Isarnwohld-Schule.

Angesichts der veranschlagten Gesamtkosten von 5,4 Millionen Euro für das Sportzentrum sagte Paasch: „Die Entscheidung der politischen Gremien in Gettorf verdient Respekt und Anerkennung.“ Er stellte zudem klar, dass es sich bei dem Sportheim vor Ort keineswegs um das neue GSC-Heim handele. Zwar verfüge der Verein im Obergeschoss über Büro, Archivraum und Besprechungsraum, „aber das Untergeschoss mit den Umkleiden und Sanitärräumen ist ein Heim für alle Sportler“, betonte der Vorsitzende. Ebenso gehöre die Schule in ihren Kernzeiten zu den Nutzern von Räumen und Außenanlagen.

Zum Nulltarif gibt es das neue Sportzentrum nicht. Ein gemeinsamer Nutzungsvertrag mit Gemeinde und Gettorfer Turnverein sehe vor, dass sich der GSC mit 16000 Euro pro Jahr an den Unterhaltungskosten beteilige, rechnete Paasch in der Versammlung vor. Diesen Betrag habe der Verein aber für die alte Anlage hingeblättert. Matthias Meins, Amtsdirektor Dänischer Wohld, sagte dem GSC eine „großartige Zukunft“ voraus.

Einige Erfolge untermauern diese Vorhersage. So wurden in dem rappelvollen Saal einzelne Sportler und Mannschaften für besondere Leistungen geehrt. Die E1-Jugend des GSC ist Fußballkreismeister, Pokalsieger und Gewinner des örtlichen Hallenturniers. Ebenso holten sowohl die D1- als auch die C1-Jugend der SG Dänischer Wohld den Kreismeistertitel. Zudem wurden GSC-Badmintonspieler für Erfolge im Einzel, Doppel oder Team auf Kreis- und Bezirksebene ausgezeichnet.

Ein ernstes Wort richtete Paasch an Fußballfans, die am Spielfeldrand gegen Schieds- und Linienrichter pöbeln. „Ich finde es sportlich daneben und unfair“, ärgerte sich der Vorsitzende, „vielleicht sollten alle Meckerer einmal selbst einen Schiedsrichterschein machen.“ Ebenso verurteilte er unzufriedene Eltern, die Übungsleiter „mobben“. Zwei Jugendtrainer, selbst noch Schüler, warfen zum Jahreswechsel das Handtuch.

Schluss ist auch für die Skatsparte des GSC. Wegen geringen Interesses wurde das Aus beschlossen. Bei den Wahlen wurden Vereinsvorsitzender Paasch, Kassenwart Bodo Greve, Fußballwart Rolf Gravert, Sportschützenwart Olaf Staack und Badmintonwart Malte Paasch im Amt bestätigt. Zudem standen Ehrung für langjährige Mitglieder (zum Teil in Abwesenheit) auf der Tagesordnung: Rainer Brügmann ist neues Ehrenmitglied (50 Jahre); Rudolf Bukowski, Ralf Johannsen, Hartmut Kardel, Kurt Lüthje, Hans-Dieter Paasch, Uwe Qualen und Roland Scheel (alle 40 Jahre) sowie Siegfried Johannsen, Thorben Nowak, Jan Schwauna und Olaf Staack (alle 25 Jahre).

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