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Feste Jugend-Adresse

Das alte Hausmeisterhaus Feste Jugend-Adresse

Die Umbauarbeiten im alten Hausmeisterhaus am Gettorfer Schulzentrum haben etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, als ursprünglich gedacht. Doch das Warten – darüber sind sich alle einig – hat sich gelohnt. Der Jugendbeirat und Silke Wahl vom Jugendbüro haben jetzt ein festes Zuhause.

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Die Mitglieder des Jugendbeirats (vorn) freuen sich mit dem Sozialausschussvorsitzenden Gerhard Wirtte, Silke Wahl vom Jugendbüro, Bürgermeister Jürgen Baasch und Verwaltungsmitareiterin Sabine Jacobsen (hinten, v.li.) über die neuen Räume.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Am Mittwochnachmittag wurde die Einweihung der neuen Räume gefeiert. Dort, wo früher der Trecker der Schulhausmeister untergestellt war, nahmen Silke Wahl und die Mitglieder des Jugendbeirats mit ihren Gästen aus Politik und Verwaltung an einem großen massiven Kiefernholztisch Platz, um sich bei Kaffee und Kuchen gemeinsam über den Abschluss der Bauarbeiten zu freuen. „Wegen der Nutzungsänderung brauchten wir für diese Maßnahme eine Baugenehmigung“, nannte Bürgermeister Jürgen Baasch den Grund für die verzögerte Fertigstellung. 20000 Euro habe die Gemeinde für den Umbau in ihren Haushalt eingestellt. „Mit dieser Summe sind wir auch ausgekommen“, so Baasch.

 Vom ehemaligen Treckerschuppen wurde ein Durchbruch zu einem Nebenraum geschaffen. Außerdem hat Silke Wahl jetzt ein festes Büro bekommen. „Dort bin ich ab sofort jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr verbindlich erreichbar“, kündigte sie an.

 Nachdem das frühere Jugendzentrum im Ortszentrum seit drei Jahren für den offenen Ganztagsbetrieb der Parkschule und von der VHS genutzt wird, soll im jetzt ausgebauten ehemaligen Hausmeisterhaus projektbezogene Jugendarbeit stattfinden. Im Obergeschoss bietet die Awo, die auch Träger der Schulsozialarbeit an der Isarnwohld-Schule ist, Hausaufgabenhilfe an.

 Gemeinsam mit dem Jugendbeirat hat Silke Wahl bereits verschiedene Projekte auf die Beine gestellt, darunter Kino-Nachmittage und eine Geocaching-Aktion. „Wir sind mit den neuen Räumen sehr zufrieden und wollen jetzt weitere Projekte planen“, kündigte der Sprecher des Jugendbeirats, der 17 Jahre alte Lars Witte, an.

 Der Vorsitzende des Sozialausschusses, Gerhard Witte, verglich den neuen Treffpunkt mit einem kleinen Baum, den man gießen muss. Für Silke Wahl „kommt es jetzt darauf an, dass wir unsere neuen Räume mit Identität und Leben füllen“. Dazu gehören auch ein paar praktische Dinge. Auf dem Wunschzettel des Jugendbeirats stehen zum Beispiel ein Fahrradständer, eine Garderobe und ein W-Lan-Anschluss. Auch ein Name für den neuen Treffpunkt muss noch gefunden werden.

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Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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