22 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Millionen-Investition im Klärwerk

Gettorf Millionen-Investition im Klärwerk

Das Gettorfer Klärwerk muss aufwendig saniert und erweitert werden. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 5,3 Millionen Euro. Die Folge: Im kommenden Jahr steigt der Abwasserpreis voraussichtlich um 50 Cent auf dann 3,15 Euro pro Kubikmeter.

Voriger Artikel
Ehrung für 20 Jahre Engagement
Nächster Artikel
Nachwuchs marschiert für Schulmensa

Das alte Belebungsbecken soll durch zwei neue ersetzt werden. Warum diese Maßnahme notwendig ist, erläuterten (von links) Betriebsleiter Holger Störmer, Bürgermeister Jürgen Baasch, Finanz- und Investitions-Fachbereichsleiter Dirk Schwauna vom Amt Dänischer Wohld und Ingenieurin Dorothea Probst.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. „Es geht vor allem um das Belebungsbecken, das Herz der Anlage“, erklärte am Dienstag Dorothea Probst vom Planungsbüro Consulaqua aus Hamburg in einem Pressegespräch. Das Becken stammt aus dem Jahr 1976 und sei ist damit "steinalt“, wie Dirk Schwauna, Fachbereichsleiter für Finanz- und Investitionsplanung beim Amt Dänischer Wohld, es formulierte. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines solchen Bauwerks liege bei 25 Jahren. „Das hängt damit zusammen, dass Abwasser ein aggressives Medium ist“, sagte Dorothea Probst.

Als Ersatz für das alte Belebungsbecken werden zwei neue mit einem Durchmesser von jeweils 30 Metern und einem Fassungsvermögen von jeweils 3500 Kubikmetern gebaut. Mit der Doppelbeckenlösung wird auf Sicherheit und Flexibilität gesetzt. Dorothea Probst: „Sollte ein Becken einmal ausfallen, steht immer noch ein zweites Becken zur Verfügung.“

Neben Gettorf hängen die Gemeinden Osdorf und Lindau (Ortsteil Revensdorf) am Klärwerk Silkendiek. Da alle drei Gemeinden aufgrund von Neubaugebieten gewachsen sind beziehungsweise noch wachsen werden, war eine Erweiterung der Anlage unausweichlich. Wenn die Arbeiten im nächsten Jahr abgeschlossen sind, soll nach Auskunft von Dorothea Probst für die nächsten 25 Jahre Ruhe sein.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3