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Hoffen auf 1,9 Millionen Euro

Für Kitaplätze in Gettorf Hoffen auf 1,9 Millionen Euro

Noch liegen keine Bewilligungsbescheide vor. Doch offenbar kann sich die Gemeinde Gettorf berechtigte Hoffnungen machen, dass demnächst Zuschüsse für den Ausbau von Kita-Betreuungsplätzen fließen. Nach Auskunft von Joachim-Wendt Köhler (SPD) Gettorf angeblich „recht gut positioniert“.

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Alina (3), Anthony (1) und Mika (1; von links) fühlen sich wohl in der Kita. Gettorf hofft auf Zuschüsse für eine weitere Einrichtung.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf.  Es geht um 1,9 Millionen Euro. Diese Summe hat die Gemeinde als Zuschuss für den Ausbau der Kita am Sportlatz um drei Gruppen und den Neubau einer Kita mit fünf Gruppen beantragt. Für die Erweiterung der Kita am Sportplatz sind Investitionskosten in Höhe von etwas über einer Million Euro, für den Krippenneubau 1,8 Millionen Euro veranschlagt. Als Träger für die neue Krippe wird der Verein Pädiko aus Kiel favorisiert (die KN berichteten). Ein Baugrundstück für dieses Projekt gibt es noch nicht.

 Politischer Wille ist es, den Ausbau der Betreuungsplätze schnellstmöglich umzusetzen, um den erhöhten Nachfragebedarf abdecken zu können. Da es bei den Anmeldungen für das neue Kita-Jahr 2015/16 zu einem Engpass kam, hatte sich die Gemeinde in Nachbardörfern ein Kontingent an U3- und Ü3-Plätzen gesichert. Dass die Außenstellen in Neuwittenbek und Revensdorf nicht in dem Maße ausgelastet sind, wie ursprünglich vermutet, darf nach Einschätzung von Bodil Maria Busch (B90/Die Grünen) nicht als Indiz für eine insgesamt rückläufige Nachfrage gewertet werden. „Sobald das Angebot in Gettorf vorhanden ist, werden die Anmeldezahlen wieder hochschnellen“, prophezeite sie. Sie sei überzeugt davon, dass die neuen Kitas ausgelastet sein werden. Wichtig sei es jetzt, den Eltern Planungssicherheit zu geben. Der Haupt- und Finanzausschuss sprach sich dafür aus, den Bürgermeister zu ermächtigen, die Planungen für die Errichtung von weiteren Kindertagesstätten voranzutreiben.

 Der von Bodil Maria Busch geleitete Kita-Arbeitskreis soll in einen gemeindlichen Ausschuss umgewandelt werden. Es gehe um mehr Transparenz und auch darum, den Sozialausschuss zu entlasten, sagte Busch. Neben der Grünen-Politikerin sollen dem Ausschuss für die CDU Melanie Kautza und Ottmar Pleß und für die SPD Tim Selzer und Joachim Wendt-Köhler angehören. Der Ausschuss wird befristet auf zwei Jahre eingesetzt.

 Ein neues Gremium ist auch ein Arbeitskreis Finanzen. Dieser soll sich unter anderem mit den Planungen für den Haushalt 2016 beschäftigen. Dabei wird es auch darum gehen, wie die bisherigen Richtlinien zur Förderung von Kunst, Kultur, Sport und Gemeinwesenarbeit umgesetzt werden. Da die Gemeinde große Summen in das neue Sportzentrum investiert, sollen „sportliche“ Anträge künftig nicht mehr berücksichtigt werden. Dem Arbeitskreis gehören für die SPD Kurt Arndt, Wolf-Rüdiger Bölck und Joachim Wendt-Köhler, für die CDU Frank Ginnow, Marco Koch und Jan Philip Reimers und für die Grünen Clemens Junge an.

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Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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